Vernetzte, GerÀte

Vernetzte GerĂ€te sind fĂŒr zwei Drittel der Verbraucher im Alltag unverzichtbar

04.01.2024 - 08:48:56 | presseportal.de

Berlin - Vernetzte GerĂ€te sind aus dem Alltag der Verbraucher nicht mehr wegzudenken: Zwei Drittel halten sie fĂŒr unverzichtbar und mehr als ein Drittel plant, im nĂ€chsten Jahr weitere vernetzte GerĂ€te anzuschaffen. Dabei werden Produkte fĂŒr Gesundheit und Haussicherheit stĂ€rksten nachgefragt. Das geht aus der aktuellen Studie des Capgemini Research Institute mit dem Titel "Connected Products: Enhancing Consumers' Lives with Technology" hervor, fĂŒr die weltweit 10.000 Verbraucher aus 13 LĂ€ndern befragt wurden. Von Herstellern erwarten die Befragten mehr Verantwortung fĂŒr Nachhaltigkeitsaspekte wie Elektronikschrott zu ĂŒbernehmen sowie fĂŒr mehr Datenschutz zu sorgen.

Vernetzte GerĂ€te sind fĂŒr zwei Drittel der Verbraucher im Alltag unverzichtbar - Foto: presseportal.de
Vernetzte GerĂ€te sind fĂŒr zwei Drittel der Verbraucher im Alltag unverzichtbar - Foto: presseportal.de

Der Studie zufolge sind 67 Prozent der Konsumenten der Meinung, dass vernetzte Produkte fĂŒr ihren Alltag notwendig sind. 41 Prozent gaben an, dass sie dank vernetzter GerĂ€te Zeit und Aufwand sparen.

UnterhaltungsgerÀte und vernetzte Fahrzeuge am weitesten verbreitet

Vernetzte UnterhaltungsgerĂ€te sind die beliebtesten vernetzten Produkte weltweit: Vier von fĂŒnf Verbrauchern besitzen ein vernetztes Unterhaltungssystem wie Smart-TVs oder Gaming-Systeme. 60 Prozent der Verbraucher weltweit besitzen inzwischen ein vernetztes Fahrzeug. Diese Zahlen variieren jedoch stark zwischen den einzelnen LĂ€ndern: WĂ€hrend Deutschland mit 55 Prozent im globalen Durchschnitt liegt, ist die höchste Quote in den USA (77 Prozent) und die niedrigste in Kanada (38 Prozent) zu verzeichnen.

Hohe Akzeptanz von Sprachassistenten und Wearables

85 Prozent der Verbraucher weltweit nutzen einen Sprachassistenten zu Hause, auf dem Handy oder im Auto. Sie werden vor allem zum Browsen oder zur Suche nach Produkten und Dienstleistungen genutzt (71 Prozent).

Eine große Mehrheit der Verbraucher möchte ihre Bildschirmzeit reduzieren (71 Prozent) und ist dafĂŒr bereit, Wearables - wie Smart Watches, GesundheitsgerĂ€te oder intelligente Brillen - als Alternative zum Mobiltelefon auszuprobieren. 68 Prozent gaben an, dass sie ein Wearable ausprobieren wĂŒrden, wenn es alle Funktionen eines Smartphones ĂŒbernehmen könnte.

Wearables fĂŒr den Gesundheitsbereich sind eine der fĂŒhrenden Produktkategorien, wenn es um geplante Anschaffungen in den nĂ€chsten 12 Monaten geht: 29 Prozent der Befragten planen den Kauf eines solchen GerĂ€ts in diesem Jahr. 60 Prozent stimmen zu, dass vernetzte Produkte wie Gesundheits-Wearables oder -Tracker ihnen dabei helfen, ihre Gesundheit zu erhalten und zu verbessern.

Verbraucher haben Bedenken bei InteroperabilitÀt, Datenschutz und Nachhaltigkeit

Die Navigation zwischen verschiedenen GerĂ€te-Ökosystemen empfinden viele Verbraucher als Herausforderung. Fast zwei von drei (65 Prozent) gaben an, dass es bequemer wĂ€re, wenn es eine einzige Schnittstelle fĂŒr alle verbundenen Produkte gĂ€be. Entsprechend sollten InteroperabilitĂ€t und Benutzerfreundlichkeit fĂŒr Hersteller PrioritĂ€t haben.

Die Studie zeigt außerdem, dass das Bewusstsein der Verbraucher fĂŒr Elektroschrott und den CO2-Fußabdruck wĂ€chst: 68 Prozent sind sich der Umweltkosten von Elektroschrott bewusst und 59 Prozent wollen den CO2-Fußabdruck von vernetzten Produkten wissen. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie von Herstellern mehr Nachhaltigkeit bei der Produktentwicklung erwarten. Die Verbraucher zeigen sich auch besorgt ĂŒber den Mangel an Recycling- und Entsorgungsmöglichkeiten fĂŒr Elektroschrott. 50 Prozent der Befragten besitzen veraltete Technologieprodukte, die sie nicht sicher entsorgen können.

Auch die Datensicherheit betrachten Verbraucher zunehmend mit Sorge: Nur 36 Prozent sind mit dem Datenschutz bei vernetzten Produkten zufrieden. Bei GerĂ€ten fĂŒr den Gesundheitsbereich haben Verbraucher zwar großes Vertrauen in die Daten, die von Wearables generiert werden. Allerdings sehen 56 Prozent eine Gefahr darin, dass Unternehmen ĂŒber die vernetzten GerĂ€te auf ihre Gesundheitsdaten zugreifen können.

Nicolas Rousseau, Group Offer Leader Intelligent Products & Services bei Capgemini, kommentiert die Studienergebnisse: "Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen vernetzte GerĂ€te, um sich das Leben zu erleichtern - aber diese können noch viel mehr. Vernetzte GerĂ€te haben das Potenzial, hochgradig personalisierte Produkte und Dienstleistungen zu ermöglichen. Technologien wie generative KI können dazu beitragen, ein neues Niveau der vernetzten Kundenerfahrung und -zufriedenheit zu erreichen. Um das Vertrauen von Verbrauchern zu gewinnen, mĂŒssen Hersteller aber Fragen des Datenschutzes und der Sicherheit stĂ€rker in den Vordergrund stellen. Ebenso mĂŒssen sie sich zu echter InteroperabilitĂ€t und reibungsloser KonnektivitĂ€t verpflichten. Wenn sie das versĂ€umen, kann dies zu enttĂ€uschten Kunden und einer nachlassenden Marktdynamik fĂŒhren. Angesichts des wachsenden Bewusstseins fĂŒr Elektroschrott und den CO2-Fußabdruck mĂŒssen auch die Erwartungen der Verbraucher an die Nachhaltigkeit der Produkte in den Entwicklungsprozess einbezogen werden."

Zur Methodik der Studie

FĂŒr diese Studie befragte das Capgemini Research Institute 10.000 Verbraucher ĂŒber 18 Jahren in 13 LĂ€ndern des asiatisch-pazifischen Raums, Europas, Großbritanniens und Nordamerikas. Die Befragung fand im November 2023 statt. Zudem wurden ausfĂŒhrliche Interviews mit FĂŒhrungskrĂ€ften aus der Branche gefĂŒhrt, die im Bereich der vernetzten Technologien tĂ€tig sind.

Über Capgemini

Capgemini ist einer der weltweit fĂŒhrenden Partner fĂŒr Unternehmen bei der Steuerung und Transformation ihres GeschĂ€fts durch den Einsatz von Technologie. Die Gruppe ist jeden Tag durch ihren Purpose angetrieben, die Entfaltung des menschlichen Potenzials durch Technologie zu fördern - fĂŒr eine integrative und nachhaltige Zukunft. Capgemini ist eine verantwortungsbewusste und diverse Organisation mit einem Team von rund 350.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in mehr als 50 LĂ€ndern. Eine 55-jĂ€hrige Unternehmensgeschichte und tiefgehendes Branchen-Know-how sind ausschlaggebend dafĂŒr, dass Kunden Capgemini das gesamte Spektrum ihrer GeschĂ€ftsanforderungen anvertrauen - von Strategie und Design bis hin zum GeschĂ€ftsbetrieb. Dabei setzt das Unternehmen auf die sich schnell weiterentwickelnden Innovationen in den Bereichen Cloud, Data, KI, KonnektivitĂ€t, Software, Digital Engineering und Plattformen. Der Umsatz der Gruppe lag im Jahr 2022 bei 22 Milliarden Euro.

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Über das Capgemini Research Institute

Das Capgemini Research Institute ist Capgeminis hauseigener Think-Tank in digitalen Angelegenheiten. Das Institut veröffentlicht Forschungsarbeiten ĂŒber den Einfluss digitaler Technologien auf große Unternehmen. Das Team greift dabei auf das weltweite Netzwerk von Capgemini-Experten zurĂŒck und arbeitet eng mit akademischen und technologischen Partnern zusammen. Das Institut hat Forschungszentren in Indien, Singapur, Großbritannien, und den USA.

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