Arbeitsmarkt

Berufseinsteiger suchen immer lÀnger nach erster Stelle

24.01.2026 - 15:34:56

Berufseinsteiger in Deutschland brauchen trotz FachkrĂ€ftemangels immer lĂ€nger, eine erste Stelle zu finden.Mehr als ein FĂŒnftel benötigte im vergangenen Jahr nach der Ausbildung lĂ€nger als sechs Monate, um den ersten Job antreten zu können.

Unter den Akademikern waren es 23 Prozent. Das zeigt die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der GrĂŒnen, ĂŒber die das "Handelsblatt" berichtet.

Noch 2018 gelang etwa jedem Vierten der Einstieg in die Berufswelt innerhalb eines Monats, nun gilt das nur noch fĂŒr jeden FĂŒnften. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung ist seit 2019 um etwa 19 Tage angestiegen auf nunmehr 134 Tage, also annĂ€hernd viereinhalb Monate. "Die Bundesregierung bestĂ€tigt damit, dass der Berufseinstieg fĂŒr viele junge Menschen zunehmend lĂ€nger und schwerer wird", sagte die grĂŒne Arbeitsmarktpolitikerin Sylvia Rietenberg dem "Handelsblatt".

Besorgniserregend finden die GrĂŒnen, dass die Regierung offenbar nicht wisse, welche Rolle dabei neben der schlechten Konjunktur die Transformation der Wirtschaft und der Siegeszug der KI spielten. "KI verĂ€ndert den Arbeitsmarkt rasant, doch die Bundesregierung weiß nicht einmal, wie viele Einstiegsstellen bereits weggefallen oder umgebaut worden sind", kritisiert Rietenberg. "Wer junge Menschen ernst nimmt, muss diesen Wandel aktiv gestalten, dafĂŒr braucht es als Erstes ein genaueres Bild der Lage." @ dts-nachrichtenagentur.de

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