Valentinstag, Deutschland

Zum Valentinstag wollen weniger Menschen Geschenke kaufen

04.02.2026 - 10:50:34

Blumen, Pralinen, Gutscheine sind beliebte PrÀsente zum Valentinstag. In diesem Jahr planen laut einer Umfrage nicht so viele Verbraucher EinkÀufe wie 2025. Das hat auch mit einem anderen Fest zu tun.

Zum Valentinstag sind die Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge in diesem Jahr nicht so spendierfreudig wie 2025. Lediglich 20 Prozent der Verbraucher planen anlÀsslich des Tages EinkÀufe wie etwa Pralinen, Rosen oder Kosmetikartikel. Das sind acht Prozentpunkte weniger als im Vorjahr, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilte. Das Handelsforschungsinstitut IFH Köln hat im Januar 500 Personen zwischen 18 und 69 Jahren reprÀsentativ zum Thema befragt.

Grund fĂŒr die rĂŒcklĂ€ufige Entwicklung ist nach Angaben des HDE unter anderem, dass der Valentinstag in diesem Jahr auf den 14. Februar und damit auf denselben Tag fĂ€llt wie der Karnevalssamstag. Jeder beziehungsweise jede zwölfte Befragte will demnach auf den Valentinstag verzichten und stattdessen Karnevalsausgaben tĂ€tigen. 

Der Branchenverband rechnet rund um den Valentinstag im Einzelhandel mit zusÀtzlichen UmsÀtzen von 1,18 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr waren es etwa 1,3 Milliarden Euro gewesen. Erlöse in der Gastronomie, etwa durch Restaurantbesuche, sind hier nicht inbegriffen.

Jeder fĂŒnfte KĂ€ufer möchte mehr ausgeben als 2025

Bei Verbrauchern, die zum Valentinstag einkaufen wollen, zeigt sich folgendes Bild: 19 Prozent wollen laut Umfrage eher oder deutlich mehr ausgeben als im Vorjahr, 22 Prozent weniger und 59 Prozent genau so viel. Besonders beliebte PrÀsente sind Blumen, Pflanzen, Gutscheine und Lebensmittel.

Die Verbraucher mĂŒssen beim Geschenkkauf zumindest teilweise tiefer in die Tasche greifen. Pralinen waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember knapp 20 Prozent teurer als im Februar 2025. Die Preise fĂŒr Schnittblumen sowie Zimmerblumen und -pflanzen sind hingegen etwa auf demselben Niveau.

@ dpa.de