Deutsche Fruchtsaft-Industrie kÀmpft mit ErnteausfÀllen und Kostensteigerungen
13.06.2024 - 10:24:09Stabile Nachfrage bei Klassikern und steigende Beliebtheit von SpezialitÀten
Der Fruchtsaftverband verzeichnete im Jahr 2023 eine leicht sinkende Nachfrage bei Orangensaft und eine gleichbleibende Nachfrage bei Apfelsaft und Multivitaminsaft. Besonders ApfelsÀfte punkten mit ihrem breiten Angebot an regionalen StreuobstsÀften, und das vielseitige Angebot an Multivitaminsaft bedient den Wunsch nach gesundheitlichem Mehrwert. Die beliebtesten FruchtsÀfte im Jahr 2023 waren Orangensaft mit 6,8 Litern, Apfelsaft mit 5,1 Litern und Multivitaminsaft mit 4,0 Litern pro Kopf.
Herausfordernde Marktbedingungen fĂŒr die Zukunft
Der Fruchtsaftmarkt in Deutschland ist einer der bedeutendsten weltweit und hierzulande ein wichtiger Bestandteil der GetrĂ€nkeindustrie. Im vergangenen Jahr konnte die Branche ihren Umsatz von 3,25 Mrd. auf 3,35 Mrd. EUR leicht erhöhen. Wetterbedingte Ernteschwankungen und die damit verbundene VerfĂŒgbarkeit von Rohware gehören zum normalen GeschĂ€ftsbetrieb der Fruchtsafthersteller. Allerdings erhöhen die Wetterextreme der vergangenen Jahre, die hĂ€ufig zum Totalausfall einzelner Obstarten fĂŒhren, sowie die zum Teil exponentiellen Kostensteigerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zunehmend das wirtschaftliche Risiko fĂŒr die Betriebe.
Trotz dieser zahlreichen Herausforderungen ist es das Ziel der Fruchtsafthersteller in Deutschland, durch Innovation und AnpassungsfĂ€higkeit den Verbraucherinnen und Verbrauchern auch weiterhin ein breites Angebot an hochwertigen und vielfĂ€ltigen Produkten anzubieten. Angesichts des nachhaltigen Umbaus der Landwirtschaft und der erheblichen Kostensteigerungen bei Rohwaren und in der Logistik, die nicht nur die Fruchtsaftbranche betreffen, werden wir auch in Deutschland jedoch zukĂŒnftig mit der RealitĂ€t höherer Preise leben mĂŒssen.
Eine weitere Möglichkeit stellt die Anpassung des Produktsortiments dar, indem beispielsweise durch die Reduzierung des Fruchtsaftanteils die Produktauswahl um gĂŒnstigere Alternativen erweitert wird.
Pressekontakt:
Klaus Heitlinger, GeschĂ€ftsfĂŒhrer
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V.
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