Brasiliens PrÀsident: Eine gerechtere Weltordnung ist möglich
16.01.2026 - 14:42:25 | dts-nachrichtenagentur.deNach mehr als 25 Jahren Verhandlungen entstehe damit die gröĂte Freihandelszone der Welt, schreibt Lula in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Er hob nicht nur die wirtschaftliche Dimension, sondern auch die weltpolitische hervor.
"Beide Blöcke haben trotz unterschiedlicher Sichtweisen Gemeinsamkeiten gefunden und damit gezeigt, dass Zusammenarbeit wesentlich vorteilhafter und effektiver ist als EinschĂŒchterung und Konflikt", heiĂt es in der FAZ. Nur durch die Zusammenarbeit zwischen Staaten und Blöcken könne "Frieden gefördert, GrĂ€ueltaten verhindert und den schwerwiegendsten Auswirkungen des Klimawandels entgegengewirkt werden".
Vor dem Hintergrund zunehmenden Protektionismus und Unilateralismus belege das Abkommen, "dass eine andere, aktivere, reprĂ€sentativere, inklusivere und gerechtere Weltordnung möglich ist", schreibt Lula. Angesichts des Erstarkens des politischen Extremismus wĂŒrden der Mercosur und die EuropĂ€ische Union beweisen, "dass der Multilateralismus, der der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Vorteile gebracht hat, nach wie vor von groĂer Bedeutung und unverzichtbar ist".
