Brasilien, EU

Brasiliens PrÀsident: Eine gerechtere Weltordnung ist möglich

16.01.2026 - 14:42:25 | dts-nachrichtenagentur.de

Brasiliens PrÀsident Luiz Inåcio Lula da Silva hat das Freihandelsabkommen zwischen den Mercosur-Staaten und der EuropÀischen Union, das am Samstag unterzeichnet werden soll, als eines der umfassendsten Abkommen des 21.

Luiz InĂĄcio Lula da Silva (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Luiz InĂĄcio Lula da Silva (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Jahrhunderts bezeichnet.

Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen entstehe damit die grĂ¶ĂŸte Freihandelszone der Welt, schreibt Lula in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Er hob nicht nur die wirtschaftliche Dimension, sondern auch die weltpolitische hervor.

"Beide Blöcke haben trotz unterschiedlicher Sichtweisen Gemeinsamkeiten gefunden und damit gezeigt, dass Zusammenarbeit wesentlich vorteilhafter und effektiver ist als EinschĂŒchterung und Konflikt", heißt es in der FAZ. Nur durch die Zusammenarbeit zwischen Staaten und Blöcken könne "Frieden gefördert, GrĂ€ueltaten verhindert und den schwerwiegendsten Auswirkungen des Klimawandels entgegengewirkt werden".

Vor dem Hintergrund zunehmenden Protektionismus und Unilateralismus belege das Abkommen, "dass eine andere, aktivere, reprĂ€sentativere, inklusivere und gerechtere Weltordnung möglich ist", schreibt Lula. Angesichts des Erstarkens des politischen Extremismus wĂŒrden der Mercosur und die EuropĂ€ische Union beweisen, "dass der Multilateralismus, der der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Vorteile gebracht hat, nach wie vor von großer Bedeutung und unverzichtbar ist".

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