Zahlungsschwierigkeiten, OstergeschÀft

Zahlungsschwierigkeiten nach dem OstergeschĂ€ft – Experte gibt 5 Tipps, wie HĂ€ndler trotzdem an ihr Geld kommen

31.03.2025 - 08:37:19

Buchholz i. d. Nordheide - Das OstergeschĂ€ft lĂ€uft bereits an und bringt fĂŒr viele HĂ€ndler große Chancen mit. Doch nach der Osterzeit kommt dann die RealitĂ€t: Viele HĂ€ndler stehen vor der Herausforderung, offene Rechnungen einzutreiben. Die LiquiditĂ€t vieler KĂ€ufer ist erschöpft, Rechnungen werden ĂŒbersehen oder absichtlich verzögert und es drohen ZahlungsausfĂ€lle. Wie können HĂ€ndler sicherstellen, dass ihre Forderungen trotzdem beglichen werden?

Gerade nach dem OstergeschĂ€ft sind klare Strategien gefragt, um ausstehende Zahlungen effektiv einzufordern – ohne die Kundenbindung zu verlieren. Welche Maßnahmen HĂ€ndler ergreifen können, um ihre LiquiditĂ€t auch nach den Osterfeiertagen zu sichern, verrĂ€t dieser Beitrag.

Klare und transparente Kommunikation

Um MissverstĂ€ndnisse zu vermeiden, sollten Zahlungsziele und -konditionen klar und deutlich auf der Rechnung ersichtlich sein. Neben dem Rechnungsbetrag und gut lesbaren Bankdaten des ZahlungsempfĂ€ngers, die nach dem IBAN-Format ausgedruckt werden, ist es wichtig, das genaue FĂ€lligkeitsdatum anzugeben. So wissen Kunden sofort, bis wann sie welchen Betrag ĂŒberweisen mĂŒssen. Zur rechtlichen Absicherung empfiehlt es sich, ein konkretes Datum zu nennen, anstatt vage Formulierungen wie "schnellstmöglich" oder "unverzĂŒglich" zu verwenden – diese setzen den Kunden nicht in Verzug.

Mahnungen positiv formulieren

Eine Zahlungsverzögerung erfolgt hĂ€ufig unabsichtlich, nicht selten werden Rechnungen einfach vergessen. Auch finanzielle Schwierigkeiten können ein Grund dafĂŒr sein. Ist dies der Fall, erhalten KĂ€ufer eventuell Mahnungen von mehreren GlĂ€ubigern. Daher hilft es, sich positiv abzuheben und Kunden nicht direkt mit bedrohlichen Formulierungen zu verschrecken. Eine freundliche Formulierung hat deutlich bessere Erfolgsaussichten. Sie erzeugt Aufmerksamkeit, sorgt fĂŒr eine höhere Priorisierung und hinterlĂ€sst trotz des unangenehmen Inhalts selten ein negatives GefĂŒhl. Zudem hilft es, die Kundenbindung nicht zu gefĂ€hrden. Das gilt vor allem, wenn das VersĂ€umen der Zahlung erstmals auftritt.

Unkomplizierte Zahlungsabwicklung

Es gibt heutzutage eine Vielzahl von Zahlungssystemen. Wer es seinen Kunden möglichst einfach machen möchte, bietet ihnen die Chance, aus verschiedenen Optionen zu wĂ€hlen und so den prĂ€ferierten Zahlungsweg zu nutzen. Ob PayPal, Apple Pay, Kreditkarte oder Überweisung – die Bandbreite ist groß, und viele Kunden haben eine bevorzugte Methode, die ihren Möglichkeiten am besten entspricht. Noch einfacher wird es, wenn sie per Link oder QR-Code direkt zur Zahlung weitergeleitet werden. Das steigert die Chancen, dass Rechnungen direkt beglichen werden.

Nutzung verschiedener KanÀle

Um KĂ€ufer anzusprechen und sie auf Zahlungsverzögerungen hinzuweisen, hilft es, auf unterschiedliche Wege und KommunikationskanĂ€le zurĂŒckzugreifen. Die besten Chancen hat man, wenn man auf eine bestimmte Weise kommuniziert. Dabei wird zunĂ€chst eine Aufforderung per E-Mail verschickt, die zweite Mahnung erfolgt postalisch. Wird die Rechnung hiernach nicht beglichen, wird der Kunde telefonisch kontaktiert, und wenn dies keinen Erfolg bewirkt, gibt man die Forderung weiter an ein InkassobĂŒro.

Dieses Vorgehen hat sich bewĂ€hrt, und das aus gutem Grund. Die E-Mail ist der unkomplizierteste Weg und lĂ€sst sich schnell freigeben und weiterleiten. Ein Brief ist "handfester" und bleibt dem Kunden so besser im GedĂ€chtnis. Das Telefonat ist eine persönliche Form des Kontakts und hilft, gemeinsam Ursachen zu erörtern und Lösungen zu finden. Zudem zeigt sie WertschĂ€tzung. Erst wenn all diese Optionen nicht zur Zahlung fĂŒhren, verleiht man der Forderung mit dem Gang zum InkassobĂŒro den grĂ¶ĂŸten Nachdruck.

Strukturiertes und kundenfreundliches Mahnwesen

Auch wenn die Kundenbindung bewahrt werden soll und die Kulanz ein wertvoller Wettbewerbsfaktor sein kann, sollte das Forderungsmanagement eine hohe PrioritĂ€t erhalten. Indem das Mahnwesen eine klare Struktur mit transparenten Prozessen erhĂ€lt, wird auch die Zahlungssicherheit gesteigert. So sollten offene Forderungen nicht erst zum Quartalsabschluss angemahnt werden, sondern zu einem frĂŒheren Zeitpunkt. Am besten ist es, wenn die gesamte Abwicklung von Mahnungen einem festgelegten Weg folgt, bei dem vorher bereits klar ist, wann eine Mahnung versendet wird und wie das Mahnverfahren genau aussieht.

Dabei lassen sich digitale Tools und technische Lösungen nutzen, etwa indem nach Ablauf der Zahlungsfrist automatisch eine Mahnung erstellt und zum genannten Termin versendet wird. Zudem sollten sich GlĂ€ubiger darĂŒber im Klaren sein, dass die Inanspruchnahme von Inkassodienstleistungen im Ă€ußersten Fall immer einen gangbaren Weg darstellen sollte. Bei der Suche nach dem richtigen Dienstleister helfen Google-Bewertungen und Feedbacks sowie Kundenrezensionen auf Bewertungsportalen. Sie zeigen auf, wie ein bestimmter Inkassodienstleister arbeitet und helfen dadurch bei der Auswahl des Ansprechpartners.

Über Philipp Kadel und die DIAGONAL Gruppe:

Das Forderungs- und Zahlungsmanagement ist ein wichtiger Aufgabenbereich in jedem Unternehmen und gehört zum tĂ€glichen GeschĂ€ft dazu. Mit der DIAGONAL Gruppe hat es sich Philipp Kadel zur Aufgabe gemacht, Unternehmen in genau diesem Bereich unter die Arme zu greifen. Mit bereits 30 Jahren Erfahrung steht das Team der DIAGONAL Gruppe seinen Kunden bei allen Fragen rund um Payment und Forderungsmanagement zur Seite und sorgt dafĂŒr, dass diese sich auf ihr KerngeschĂ€ft fokussieren können. Mehr Informationen unter: https://diagonal-gruppe.de/

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