Die unsichtbare Gefahr: Philipp Kadel von der DIAGONAL Gruppe erklÀrt, warum ForderungsausfÀlle zur Existenzbedrohung werden können
28.11.2025 - 09:06:23Der GeschĂ€ftsalltag wirkt auf den ersten Blick stabil: Rechnungen werden gestellt, Kundenbeziehungen gepflegt und neue Projekte gestartet. Dennoch trĂŒgt der Ă€uĂere Schein, denn viele Unternehmer verdrĂ€ngen die gravierenden Auswirkungen von ForderungsausfĂ€llen im operativen Alltag. Die Annahme, eine unbezahlte Rechnung gleiche sich mit dem nĂ€chsten Zahlungseingang aus, ist trĂŒgerisch. In Wahrheit bleibt der Schaden bestehen: Materialkosten sind bereits investiert, Steuern fallen meist trotzdem an und Fixkosten laufen weiter. Besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten kann ein einziger Forderungsausfall die LiquiditĂ€t gefĂ€hrden; im schlimmsten Fall sogar das Ăberleben des Unternehmens. âForderungsausfĂ€lle werden im Mittelstand hĂ€ufig unterschĂ€tzt: Die Folgen reichen von stockender LiquiditĂ€t bis hin zur existenziellen Kriseâ, erklĂ€rt Philipp Kadel, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der DIAGONAL Gruppe, einem der fĂŒhrenden Experten fĂŒr modernes Forderungs- und Zahlungsmanagement.
âDer effektivste Weg, Forderungsrisiken zu beherrschen, ist ein aktives und strategisches Management â nicht nur zur Schadensbegrenzung, sondern als Hebel fĂŒr stabile LiquiditĂ€t und langfristige Kundenbindungâ, fĂŒgt er hinzu. Gerade in Branchen mit hoher Fix- oder Materialkostenbelastung, etwa im Dienstleistungssektor oder Fitnessstudio-GeschĂ€ft, zeigt sich, wie wirkungsvoll ein durchdachtes Forderungsmanagement sein kann. Die DIAGONAL Gruppe setzt hier auf digitale Prozesse, individuelle Kundenkommunikation und langjĂ€hrige Erfahrung im modernen Zahlungsmanagement. Philipp Kadel und sein Team unterstĂŒtzen Unternehmen dabei, ZahlungsausfĂ€lle zu vermeiden, LiquiditĂ€t zu sichern und Kundenbeziehungen zu erhalten und das mit unmittelbar messbarem Erfolg. Ihr Ansatz verbindet wirtschaftliche Effizienz mit Empathie und schafft so einen echten Mehrwert fĂŒr den Mittelstand.
Wie gefĂ€hrlich sind offene Forderungen wirklich fĂŒr Gewinn und LiquiditĂ€t?
Viele Unternehmer unterschĂ€tzen die Folgen offener Forderungen und halten sie fĂŒr bloĂe LiquiditĂ€tslĂŒcken. Ein gefĂ€hrlicher Irrtum, denn wĂ€hrend Kosten fĂŒr Material, Löhne und Steuern weiterlaufen, bleibt der Schaden real und wĂ€chst schnell. âForderungsausfĂ€lle stehen fĂŒr zerstörte UmsĂ€tze in sechsstelliger Höhe und gefĂ€hrden direkt die ZahlungsfĂ€higkeitâ, warnt Philipp Kadel. Fehlendes VerstĂ€ndnis fĂŒr diese ZusammenhĂ€nge fĂŒhrt oft zu riskanter GleichgĂŒltigkeit im Umgang mit offenen Rechnungen.
Eine zentrale Kennzahl rĂŒckt im Zusammenhang mit ForderungsausfĂ€llen hĂ€ufig in den Fokus: die Umsatzrendite. Sie gibt an, wie viel Prozent des erzielten Umsatzes tatsĂ€chlich als Gewinn im Unternehmen verbleiben, also wie effizient das Unternehmen wirtschaftet. Die Formel dazu lautet: (Gewinn Ă· Umsatz) Ă 100.
Ein anschauliches Beispiel verdeutlicht die Brisanz: Bei einem jĂ€hrlichen Umsatz von 50 Millionen Euro und einem Gewinn von zwei Millionen Euro ergibt sich eine Umsatzrendite von lediglich 4 Prozent. Das heiĂt, nur vier Cent von jedem verdienten Euro stehen als tatsĂ€chlicher Ertrag zur VerfĂŒgung. Je niedriger diese Rendite, desto dramatischer wirkt ein Forderungsausfall auf das Unternehmensergebnis. âDie Hebelwirkung offener Forderungen wĂ€chst mit sinkender Rendite: Je enger der finanzielle Spielraum, desto hĂ€rter trifft ein Ausfall das gesamte GeschĂ€ftâ, unterstreicht Philipp Kadel von der DIAGONAL Gruppe. Damit wird deutlich: Schon scheinbar kleine AusfĂ€lle können eine erhebliche Umsatzsteigerung erforderlich machen, um den entstandenen Schaden auszugleichen.
Beispielrechnung: Das wahre AusmaĂ eines âverkraftbarenâ Forderungsausfalls
Die Psychologie spielt eine groĂe Rolle bei der Bewertung finanzieller SchĂ€den. Ein Forderungsausfall von jĂ€hrlich 25.000 Euro wird hĂ€ufig als âĂŒberschaubarâ verbucht und schnell aus dem GedĂ€chtnis gestrichen. Doch was bedeutet dieser Wert im operativen GeschĂ€ft wirklich? Geht man von einer ĂŒblichen Umsatzrendite von fĂŒnf Prozent aus, entspricht dieser Ausfall der Kompensation durch einen kompletten Mehrumsatz von 500.000 Euro.
âNiemand wĂŒrde freiwillig auf einen Umsatz von einer halben Million Euro verzichten. Trotzdem wird ein Forderungsausfall in derselben GröĂenordnung oft bagatellisiertâ, erlĂ€utert Philipp Kadel. Das Beispiel zeigt: Die eigentliche Tragweite wird erst offenkundig, wenn Unternehmer konsequent von Ergebnis- auf Umsatzperspektive wechseln und das wahre AusmaĂ erkennen.
Was mĂŒssen Unternehmen beim Forderungsmanagement beachten?
Erfolgreiches Forderungsmanagement ist weit mehr als das Versenden von Mahnungen â es ist ein strategischer Baustein fĂŒr stabile LiquiditĂ€t und langfristige Kundenbindung. Philipp Kadel betont, dass Unternehmen offene Forderungen nicht nur reaktiv behandeln, sondern aktiv steuern sollten. Gerade in Branchen mit hohen Fixkosten entscheidet eine vorausschauende Vorgehensweise ĂŒber die WettbewerbsfĂ€higkeit. Moderne Systeme erkennen AuĂentĂ€nde frĂŒhzeitig, ermöglichen individuelle Lösungen und fördern eine wertschĂ€tzende Kommunikation mit Kunden â eine Balance aus Empathie und Effizienz, die Zahlungen sichert und Beziehungen stĂ€rkt.
Dennoch scheitern viele Unternehmen an den Grundlagen: Mahnungen kommen zu spĂ€t, sind zu formell oder erzeugen durch ihren Tonfall Widerstand. Fehlende digitale Zahlungsmöglichkeiten oder schwer erreichbare Ansprechpartner erschweren zusĂ€tzlich den Zahlungseingang. Philipp Kadel von der DIAGONAL Gruppe empfiehlt stattdessen einen kundenfreundlichen Ansatz, der Humor, VerstĂ€ndnis und kleine Anreize â etwa Gutscheine fĂŒr pĂŒnktliche Zahlungen â nutzt, um Motivation statt Druck zu erzeugen. Eine Multikanal-Strategie mit Brief, E-Mail, Telefon oder QR-Code sorgt zudem dafĂŒr, dass Kunden dort erreicht werden, wo sie am ehesten reagieren.
âMit WertschĂ€tzung und empathischer Lösungsorientierung erreicht man mehr als mit Druckâ, so der Experte. Wer Mahnprozesse klar strukturiert, schnell reagiert und partnerschaftlich kommuniziert, schĂŒtzt seine LiquiditĂ€t und stĂ€rkt zugleich das Vertrauen in die eigene Marke.
Fazit: Chancen statt Bedrohung â wie aus Schuldnern Stammkunden werden
Forderungsmanagement wird oft als notwendiges Ăbel gesehen. Doch mit der richtigen Strategie können sĂ€umige Zahler zu treuen Stammkunden werden. Wer Schuldner respektvoll behandelt und Dialogbereitschaft zeigt, stĂ€rkt Vertrauen und Reputation. âProfessionelles Forderungsmanagement schĂŒtzt nicht nur LiquiditĂ€t, sondern auch Kundenbeziehungenâ, fasst Philipp Kadel zusammen. Unternehmer, die diesen Ansatz verfolgen, verwandeln Risiken in echte Entwicklungschancen und sichern sich nachhaltiges Wachstum in einem anspruchsvollen Markt.
Die DIAGONAL Gruppe zeigt, dass modernes Forderungsmanagement weit ĂŒber Mahnprozesse hinausgeht â es schafft finanzielle StabilitĂ€t, stĂ€rkt Kundenbeziehungen und wird so zum entscheidenden Faktor fĂŒr nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Pressekontakt:
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Vertreten durch: Philipp Kadel, Ines Thoms
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