Scholz hÀlt sich erneute Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld offen
04.03.2024 - 18:50:11 | dpa.de"Aktuell wĂŒrde, glaube ich, auch von den Arbeitgebern und Gewerkschaften keiner sagen, wir sollen die Regeln Ă€ndern, weil das ja Geld der Beitragszahler ist, das da als Erstes ausgegeben wird", sagte Scholz am Montag bei einem Unternehmensbesuch im Nordschwarzwald. "Aber wenn die Krise schwieriger wird, machen wir das".
Die Bundesregierung aus SPD, GrĂŒnen und FDP schaue immer, ob die Voraussetzungen fĂŒr die Leistung beeinflusst werden mĂŒssten. "Die rechtlichen Regeln sind eigentlich so, dass wir verhindern wollen, dass das Teil der GeschĂ€ftsplanung wird", sagte Scholz bei einer Fragerunde mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vakuumtechnik-Unternehmens Schmalz in der Gemeinde Glatten. In Krisenzeiten schaue man darĂŒber aber hinweg.
Der Zugang zum Kurzarbeitergeld war wĂ€hrend der Corona-Pandemie und wĂ€hrend der Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine erleichtert worden. Der Anteil der BeschĂ€ftigten, der von Arbeitsausfall betroffen sein muss, bevor Kurzarbeit greifen kann, war damals gesenkt worden - von mindestens einem Drittel auf mindestens zehn Prozent. Die MaĂnahme ist Mitte 2023 ausgelaufen.
Scholz hatte am Montag erneut Baden-WĂŒrttemberg besucht. Neben einem Schulbesuch sĂŒdlich von Stuttgart machte der Kanzler auch im Mercedes-Benz DE0007100000-Werk in Sindelfingen Station. Auf dem Programm bei Schmalz stand neben dem MitarbeitergesprĂ€ch unter anderem eine Besichtigung der Produktion. Scholz' Besuch in Glatten wurde von lautstarkem Bauernprotest begleitet.
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