Bundesregierung fordert die Erhöhung der HöchstförderbetrÀge bei EU-Corona-Hilfen
01.12.2020 - 18:59:53 | ad-hoc-news.de
Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) starten eine gemeinsame Initiative zur Neureglung der Corona-Beihilfen der EU. In einer internen Information der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD kĂŒndigen die Minister an, fĂŒr eine flexiblere Gestaltung der HöchstförderbetrĂ€ge fĂŒr Unternehmen einzutreten. In dem Schreiben, das im âHandelsblattâ zitiert wird, argumentieren die Minister mit der noch nicht absehbaren Dauer der Corona-EinschrĂ€nkungen im ökonomischen Bereich.
Derzeit sieht die EU-Kommission Obergrenzen fĂŒr Beihilfen vor, um Wettbewerbsvorteile einzelner Unternehmen zu verhindern. Die Erhöhung der MaximalbetrĂ€ge soll zunĂ€chst fĂŒr zwei Monate gelten und rĂŒckwirkend auch bereits fĂŒr November gelten. Es gibt Konsultationen mit der EU-Kommission, um die Regelungen den realen wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Pandemie anzupassen, betont Thomas Bareis, StaatssekretĂ€r im Bundeswirtschaftsministerium. Der Unionspolitiker verweist auf die juristische und politische Dimension der geforderten Neuregelungen. Wir können uns in der aktuellen Situation keine Zeitverzögerungen leisten, warnt Bareis. Den Zeitaspekt betont auch Markus Blume von der CSU. Die GewĂ€hrung und Auszahlung der Beihilfen sind sofort erforderlich. Die Unternehmen können nicht noch Monate warten, bis die Mittel ankommen. Die EU-Kommission hat die Notwendigkeit fĂŒr eine Beschleunigung der Entscheidungsprozesse in dieser Krisensituation noch nicht erkannt. Die EU-BĂŒrokratie legt eine Entscheidungssystem zugrunde, das fĂŒr einen Normalzustand entwickelt wurde, aber in unserer derzeitigen Notlage kontraproduktiv ist, warnt der CSU-Politiker. Der EU fehlen die angemessenen Kriseninstrumente.
Die aktuellen Regelungen sehen bis zu einer Fördersumme von einer Million Euro keine Nachweispflicht vor. Bis zu einer Höhe von drei Millionen Euro mĂŒssen die Fördervorgaben der Kommission erfĂŒllt werden. Höhere Beihilfen sind aktuell in dem Hilfsprogramm der EU nicht vorgesehen. Die Bundesregierung setzt sich bei der Kommission nun fĂŒr eine Aussetzung dieser Obergrenze ein, so dass zunĂ€chst fĂŒr November und Dezember auch deutlich höhere Hilfsmittel gewĂ€hrt werden können. Um gröĂere konjunkturelle EinbrĂŒche und eine Insolvenzwelle von Unternehmen zu verhindern, mĂŒssen wir die Möglichkeit haben, flexibel und zeitnah zu reagieren. Eine Verzögerungstaktik ist hier völlig fehl am Platz, bekrĂ€ftigt der CSU-GeneralsekretĂ€r gegenĂŒber dem âHandelsblattâ.
Derzeit sieht die EU-Kommission Obergrenzen fĂŒr Beihilfen vor, um Wettbewerbsvorteile einzelner Unternehmen zu verhindern. Die Erhöhung der MaximalbetrĂ€ge soll zunĂ€chst fĂŒr zwei Monate gelten und rĂŒckwirkend auch bereits fĂŒr November gelten. Es gibt Konsultationen mit der EU-Kommission, um die Regelungen den realen wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Pandemie anzupassen, betont Thomas Bareis, StaatssekretĂ€r im Bundeswirtschaftsministerium. Der Unionspolitiker verweist auf die juristische und politische Dimension der geforderten Neuregelungen. Wir können uns in der aktuellen Situation keine Zeitverzögerungen leisten, warnt Bareis. Den Zeitaspekt betont auch Markus Blume von der CSU. Die GewĂ€hrung und Auszahlung der Beihilfen sind sofort erforderlich. Die Unternehmen können nicht noch Monate warten, bis die Mittel ankommen. Die EU-Kommission hat die Notwendigkeit fĂŒr eine Beschleunigung der Entscheidungsprozesse in dieser Krisensituation noch nicht erkannt. Die EU-BĂŒrokratie legt eine Entscheidungssystem zugrunde, das fĂŒr einen Normalzustand entwickelt wurde, aber in unserer derzeitigen Notlage kontraproduktiv ist, warnt der CSU-Politiker. Der EU fehlen die angemessenen Kriseninstrumente.
Die aktuellen Regelungen sehen bis zu einer Fördersumme von einer Million Euro keine Nachweispflicht vor. Bis zu einer Höhe von drei Millionen Euro mĂŒssen die Fördervorgaben der Kommission erfĂŒllt werden. Höhere Beihilfen sind aktuell in dem Hilfsprogramm der EU nicht vorgesehen. Die Bundesregierung setzt sich bei der Kommission nun fĂŒr eine Aussetzung dieser Obergrenze ein, so dass zunĂ€chst fĂŒr November und Dezember auch deutlich höhere Hilfsmittel gewĂ€hrt werden können. Um gröĂere konjunkturelle EinbrĂŒche und eine Insolvenzwelle von Unternehmen zu verhindern, mĂŒssen wir die Möglichkeit haben, flexibel und zeitnah zu reagieren. Eine Verzögerungstaktik ist hier völlig fehl am Platz, bekrĂ€ftigt der CSU-GeneralsekretĂ€r gegenĂŒber dem âHandelsblattâ.
Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix
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