Wirtschaftsminister Habeck zu GesprÀchen in Kenia
02.12.2024 - 05:49:06Im Mittelpunkt des zweitĂ€gigen Besuches steht die Teilnahme am fĂŒnften Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsgipfel, den Habeck am Dienstag zusammen mit Kenias Premierminister Musalia Mudavadi eröffnen will.
Dabei handelt es sich um die wichtigste Wirtschaftsveranstaltung Deutschlands auf dem afrikanischen Kontinent. Erwartet werden 500 bis 600 Teilnehmer aus verschiedenen LĂ€ndern Afrikas und aus Deutschland.
Habeck will sich in Kenia auch ĂŒber die FachkrĂ€fteausbildung sowie die Start-up-Szene und die Digitalwirtschaft informieren. Am ersten Tag seiner Reise sind unter anderem der Besuch einer Berufsschule und eines Geothermie-Kraftwerks geplant.
Afrika ist fĂŒr die deutsche Wirtschaft wegen der hohen wirtschaftlichen Dynamik interessant. Der Kontinent verzeichnet hinter Asien die zweithöchste Wirtschaftswachstumsrate weltweit. Prognostiziert wird nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums bis 2029 ein Wachstum von 4,3 Prozent.
Der deutsche AuĂenhandel erreichte im vergangenen Jahr ein Rekordvolumen von 61,2 Milliarden Euro. Dabei nahmen die deutschen Exporte um 8,3 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro zu, wĂ€hrend die Importe um 4,9 Prozent auf 32,5 Milliarden Euro zurĂŒckgingen. Dies erklĂ€rt sich unter anderem aus deutlich gesunkenen Preisen fĂŒr Rohstoffe, die Deutschland aus Afrika bezieht. Mit dem Kauf von wichtigen Mineralien in Afrika will sich die deutsche Wirtschaft auch unabhĂ€ngiger von China machen.

