China, US-MilitÀrhilfen

China fordert Ende von US-MilitĂ€rhilfen fĂŒr Taiwan

10.01.2024 - 07:56:28

China hat die USA bei einem Treffen von MilitÀrvertretern aufgefordert, die Bewaffnung Taiwans zu stoppen und sich an das Ein-China-Prinzip zu halten.

In der Taiwan-Frage sei die Volksrepublik nicht im Geringsten zu einem Kompromiss bereit, teilte das Verteidigungsministerium in Peking am Mittwoch mit. Die Vertreter der Verteidigungsministerien beider Seiten kamen am Montag und Dienstag zu dem Arbeitstreffen in Washington zusammen - wenige Tage vor der PrÀsidentschafts- und Parlamentswahl am Samstag in Taiwan.

Seit Jahrzehnten hat die Inselrepublik mit mehr als 23 Millionen Einwohnern eine unabhĂ€ngige, demokratisch gewĂ€hlte Regierung. Chinas StaatsfĂŒhrung sieht Taiwan jedoch als untrennbaren Teil der Volksrepublik an und und strebt eine Wiedervereinigung an.

Wer auf in dem Inselstaat sĂŒdöstlich von China die nĂ€chste Regierung stellt, könnte auch das VerhĂ€ltnis zwischen Washington und Peking maßgeblich beeinflussen. Die US-UnterstĂŒtzung fĂŒr Taiwan ist ein zentraler Streitpunkt zwischen den beiden AtommĂ€chten.

Pekings und Washingtons Verteidigungspolitiker sprechen erst seit wenigen Monaten wieder miteinander. Der Austausch war unter dem ehemaligen chinesischen Verteidigungsminister Li Shangfu eingefroren, da die USA den Chinesen mit Sanktionen belegt hatten. China zeigte sich in Washington der Mitteilung des Ministeriums zufolge bereit, "gesunde und stabile Beziehungen zwischen den StreitkrÀften zu entwickeln".

Die US-Seite hob laut eigener Mitteilung hervor, die KommunikationskanĂ€le zwischen beiden Seiten offen zu halten, damit der bilaterale Wettstreit nicht in einen Konflikt abdrifte. Die US-Amerikaner sprachen demnach auch die chinesische "Schikane" gegen philippinische Schiffe an. China und die Philippinen streiten um Riffe im sĂŒdchinesischen Meer.

@ dpa.de