EU-Kammer, China

EU-Kammer warnt China vor Bedenken europÀischer Firmen

11.09.2024 - 05:37:54 | dpa.de

Chinas Markt wird fĂŒr europĂ€ische Unternehmen wegen nicht erfĂŒllter Reformen und zunehmender Probleme unattraktiver.

Bei einigen Firmen fangen die Risiken einer Investition in China bereits an, die ErtrĂ€ge zu ĂŒberwiegen, wie aus dem jĂ€hrlichen Positionspapier der EU-Handelskammer in Peking hervorgeht. Dieser Trend werde sich verstĂ€rken, wenn Hauptbedenken der Unternehmen nicht angegangen wĂŒrden. "Konkretes Handeln ist deshalb nötig, um das Blatt noch zu wenden", forderte die Interessenvertretung mit mehr als 1700 Mitgliedern.

"Die Berechenbarkeit, ZuverlĂ€ssigkeit und Effizienz, die den chinesischen Markt fĂŒr auslĂ€ndische Unternehmen so attraktiv gemacht haben, nehmen weiter ab, und das GeschĂ€ftsumfeld ist noch politisierter", hieß es in dem Papier. Neu ist laut KammerprĂ€sident Jens Eskelund, dass sich die wirtschaftliche Lage in China weiter verschlechtere.

In China Geld zu verdienen, werde problematischer, erklĂ€rte Eskelund. Einen RĂŒckzug europĂ€ischer Firmen sehe die Kammer nicht. Viele Unternehmen mĂŒssten zudem in China sein, um wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben. Einige Firmen prĂŒften aber, die Produktion teilweise an andere Standorte zu verlagern. Andere warten die weitere Entwicklung Chinas ab, bevor sie neu in das GeschĂ€ft in der Volksrepublik investieren. Dies sei die Gruppe, der Peking beweisen mĂŒsse, dass China weiter ein attraktiver Standort sei, betonte Eskelund.

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