Social Media

Wie eine Agentur aus Dachau DAX-Unternehmen, Konzern-Schwergewichte, namhafte Hochschulen und Bundesbehörden beim Generation Z Recruiting unterstĂŒtzt

05.01.2026 - 06:30:00

Dachau - Von Airbus, Bosch, EY, SAP bis zur Bundesbehörde Zoll und der UniversitĂ€t St. Gallen - sie zĂ€hlen zu den Auftraggebern einer Agentur aus Dachau bei MĂŒnchen, die in den vergangenen Jahren massiv in digitalen KanĂ€len gewachsen ist. WĂ€hrend in Deutschland intensiv ĂŒber FachkrĂ€ftemangel diskutiert wird, erreichen Jens Meurer und Ante Pavic mit ihren Karriere-Formaten auf Social Media tĂ€glich hunderttausende junge Menschen. Hinter den bekanntesten Karriere-KanĂ€len auf TikTok und Instagram steht dabei weniger Aufmerksamkeit um ihrer selbst willen als ein strukturierter Ansatz zur Nachwuchsgewinnung.

Ein Standort abseits der bekannten Digitalzentren

Dachau gehört nicht zu den klassischen Hotspots der deutschen Digitalwirtschaft. Umso unauffÀlliger ist der Aufstieg der Social-Media-Agentur "Good News Company", die von hier aus mit Unternehmen, Hochschulen und öffentlichen Auftraggebern zusammenarbeitet. Die Agentur tritt bewusst nicht laut auf, ist aber in den Feeds vieler junger Menschen prÀsent - dort, wo berufliche Orientierung oder die Auswahl des passenden Studiengangs heute zunehmend stattfindet.

GrĂŒnder Jens Meurer und Ante Pavic beschĂ€ftigen sich seit mehreren Jahren mit der Frage, wie Arbeitgeber Sichtbarkeit aufbauen können, wenn klassische Recruiting-Instrumente wie Out-of-Home Kampagnen innerhalb der Gen Z an Bedeutung verlieren.

Ein breites Kundenspektrum

Das Kundenspektrum der Good News Company reicht von Industrie- und Handelsunternehmen ĂŒber staatliche und private Hochschulen bis hin zu öffentlichen Institutionen. Zu den Auftraggebern zĂ€hlen unter anderem Bosch, SAP, Airbus, dm und Lidl. Auch Bundesbehörden wie der Zoll, die Polizei beim Deutschen Bundestag und perspektivisch das Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz arbeiten mit der Agentur zusammen. Sogar Elite-Hochschulen wie die UniversitĂ€t St. Gallen nutzen die Formate, um Studienangebote zeitgemĂ€ĂŸ zu kommunizieren. Aus Deutschland vertrauen ĂŒber 60 Hochschulen auf die Zusammenarbeit mit der Kreativagentur aus Dachau.

Die Gemeinsamkeit dieser Auftraggeber liegt weniger in der Branche als in der Herausforderung, junge Zielgruppen zu erreichen, die klassische KommunikationskanÀle kaum noch nutzen.

Vom MessegeschÀft zur digitalen Ansprache

Jens Meurer bringt Erfahrung aus dem klassischen Messe- und Anzeigenumfeld mit. Heute ist er selbst als "Mr. Karriere" Teil der von der Agentur entwickelten Karriere-Influencer-Formate. Was nach persönlicher PrÀsenz aussieht, ist in eine professionelle Struktur eingebettet, die redaktionelle Inhalte, Reichweitenaufbau und Performance-Marketing verbindet.

"Mittels TikTok und Instagram sorgen wir dafĂŒr, dass unbesetztee AusbildungsplĂ€tze oder freie SitzplĂ€tze im Hörsaal der Vergangenheit angehören", sagt Meurer. "Aber wir sehen immer wieder, dass der eigentliche Entscheidungsprozess innerhalb der Gen Z viel frĂŒher beginnt, als viele Ausbildungsbetriebe und Hochschulen annehmen."

Reichweite als Voraussetzung fĂŒr Bewerbungen

Creative Director Ante Pavic beschreibt die Entwicklung aus analytischer Sicht: "Viele Unternehmen und Hochschulen kĂ€mpfen nicht mehr nur um Bewerbungen und Immatrikulationen, sondern um Aufmerksamkeit. Klassische Stellenanzeigen setzen voraus, dass Interesse bereits vorhanden ist. Das ist hĂ€ufig nicht der Fall. Unsere Arbeit setzt entsprechend viel frĂŒher an."

Im Jahr 2025 veröffentlichte die Good News Company ĂŒber 100 Social-Media-Videos fĂŒr Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Arbeitgeber. Pro Video wurden im Durchschnitt etwa 80.000 Views erzielt. Insgesamt war die Agentur seit Bestehen an ĂŒber 1.000 Video-Veröffentlichungen beteiligt. Die Karriere-Formate "Mr. Karriere", "Ms. Karriere" und "Mr. Bewerbung" bilden dabei mit ĂŒber 365.000 Followern den Kern der Reichweite.

AuthentizitÀt als Arbeitsprinzip

Zentraler Bestandteil der Arbeit ist aus Sicht der Agentur die Übersetzung komplexer Inhalte. Berufsbilder, Ausbildungswege oder StudiengĂ€nge werden aus einer Perspektive erklĂ€rt, die sich an der LebensrealitĂ€t der Zielgruppe orientiert.

"Wenn Berufe oder StudiengÀnge verstÀndlich erklÀrt und deren eigene RealitÀten gezeigt werden, entsteht Vertrauen", sagt Meurer. "Nicht, weil etwas beworben wird, sondern weil Orientierung angeboten wird."

Diese Inhalte werden durch datenbasierte Ausspielung ergÀnzt. Neben organischer Reichweite kommen gezielte Kampagnen auf TikTok und Instagram zum Einsatz, um Reichweite, Klicks und Resonanz messbar zu machen.

Über die Good News Company

Die Good News Company ist eine Kreativagentur, spezialisiert auf Social-Media-Kampagnen, Karriere-Influencer-Formate und datenbasierte Sichtbarkeitsstrategien fĂŒr Hochschulen, Ausbildungsbetriebe und Behörden.

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