Bayern, Deutschland

Selbstgemachte Lebkuchen teurer - Butterplätzchen günstiger

08.12.2025 - 10:17:12

Das Bayerische Landesamt für Statistik hat ausgerechnet, wie die schwankenden Preise für einzelne Lebensmittel auf die heimische Weihnachtsbäckerei durchschlagen. Es kommt auf die Zutaten an.

Wer dieses Jahr zu Weihnachten Lebkuchen oder Kokosmakronen bäckt, muss tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr. Mit Butterplätzchen oder Spritzgebäck kommt man dagegen günstiger davon, wie eine Sonderauswertung des Bayerischen Landesamts für Statistik zeigt. Die Ergebnisse basieren auf konkreten Rezepten und bayerischen Daten zur Preisentwicklung. Da Lebensmittel innerhalb Deutschlands nur geringe Preisunterschiede haben, dürften die Ergebnisse auch für andere Bundesländer fast identisch gelten. 

Die größten Preissteigerungen errechneten die Statistiker mit 8 Prozent für Elisenlebkuchen mit Schokoladenglasur. Dahinter steckt unter anderem, dass Schokoladenerzeugnisse um knapp 14 Prozent teurer wurden. Zudem verteuerte sich die Warengruppe «Süße Mandeln, Kokosraspeln oder Ähnliches» um fast 20 Prozent. Das traf auch Kokosmakronen, die um 7,4 Prozent teurer sind als vor einem Jahr.

Butter macht billiger

Günstiger wurden dagegen Plätzchen, die viel Butter enthalten - sie ist den jüngsten Zahlen zufolge um 21,5 Prozent billiger als vor einem Jahr. Dementsprechend waren Butterplätzchen um 8,5 Prozent günstiger, Spritzgebäck um 4,9 Prozent. 

Spitzbuben verbilligten sich nur leicht um 1,6 Prozent. Hier macht sich unter anderem bemerkbar, dass sich Marmelade und Gelee um 8,1 Prozent verteuerten. 

Andere wichtige Plätzchenzutaten änderten sich eher geringfügig. So verteuerten sich Eier um 3,5 Prozent, Zucker um 1,8 Prozent und Gewürze um 4,4 Prozent. Weizenmehl war dagegen um 1 Prozent günstiger, Backpulver, Vanillezucker und Ähnliches um 4,3 Prozent. 

Die zugrundeliegenden Rezepte stammen laut Landesamt aus einem Standardbackbuch. Bei abweichenden Mischungen können die Preisänderungen natürlich anders ausfallen.

@ dpa.de

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