Branchenverband: WeihnachtsbÀume werden etwas teurer
24.10.2023 - 10:05:33Höhere Löhne und gestiegene Transportkosten lassen heimische WeihnachtsbÀume in diesem Jahr nach EinschÀtzung der Erzeuger etwas teurer werden als zuletzt.
«Die Inflation hat in den letzten Monaten in zahlreichen Branchen Auswirkungen gezeigt und die Weihnachtsbaumbranche bleibt davon nicht unberĂŒhrt», sagte Eberhard Hennecke vom Bundesverband der Weihnachtsbaum- und SchnittgrĂŒnerzeuger zwei Monate vor dem Fest der Deutschen Presse-Agentur. Er schĂ€tzt den Preisrahmen fĂŒr Nordmanntannen etwa auf 21 bis 29 Euro pro laufenden Meter. Im vergangenen Jahr kostete der Meter in der Spitze einen Euro weniger.
Die «leichte Preisanpassung» sei notwendig, um die Kostensteigerungen auszugleichen und die QualitĂ€t der BĂ€ume weiter zu gewĂ€hrleisten. «Wir sind fest davon ĂŒberzeugt, dass der Wert, den echte WeihnachtsbĂ€ume dem Weihnachtsfest verleihen, den Preis rechtfertigt», sagte Hennecke, der im Landesverband Gartenbau NRW auch der entsprechenden Fachgruppe vorsitzt. Das nasse FrĂŒhjahr und die langen Hitze- und Trockenperioden hĂ€tten der QualitĂ€t der Ware nicht geschadet.
In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland den Angaben des nordrhein-westfÀlischen Landesverbandes Gartenbau zufolge zwischen 23 und 25 Millionen WeihnachtsbÀume jÀhrlich verkauft. Immer mehr Kunden - inzwischen jeder vierte - kaufe direkt ab Hof. Die Nordmanntanne ist der beliebteste Baum zum Fest, gefolgt von Blaufichte und Nobilis. Mit rund 7 Millionen WeihnachtsbÀumen ist NRW das Hauptanbaugebiet Deutschlands.


