Deutschland, Arbeit

Ifo: Stellenabbau etwas langsamer, aber keine Trendwende

27.03.2026 - 08:15:07 | dpa.de

Das Ifo-Institut meldet eine positive Entwicklung. Und dÀmpft die Hoffnung gleich wieder.

Von einer Trendwende könne aber keine Rede sein. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
Von einer Trendwende könne aber keine Rede sein. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa

Der Stellenabbau bei Unternehmen in Deutschland hat sich nach Angaben des Ifo-Instituts etwas verlangsamt. Das Ifo-BeschĂ€ftigungsbarometer stieg im MĂ€rz im Vergleich zum Vormonat leicht auf 93,4 Punkte. «Die Unternehmen planen zwar etwas seltener, Stellen zu streichen. Es ist aber noch zu frĂŒh, um von einer echten Trendwende zu sprechen», sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. 

So gebe es weiterhin in fast allen Branchen PlĂ€ne fĂŒr Stellenstreichungen, wenn auch weniger ausgeprĂ€gt als zuletzt. «Der strukturelle Anpassungsprozess in der Industrie hĂ€lt an», sagte Wohlrabe. Bei den Dienstleistern hielten sich Vorhaben zu Entlassungen und Einstellungen in etwa die Waage, ebenso im Baugewerbe. Hingegen wolle der Handel mehr Personal abbauen.

Wachstum trotz Unsicherheit

Zwar wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr dank des 500 Milliarden Euro schweren Schuldenpakets der Bundesregierung wieder etwas wĂ€chst. Allerdings sorgt der Iran-Krieg fĂŒr erhebliche Unsicherheit, vor allem aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise.

«Die aktuelle geopolitische Lage bleibt ein Unsicherheitsfaktor», sagte Wohlrabe. «Sollten sich die Rahmenbedingungen weiter eintrĂŒben, könnte das auch den Arbeitsmarkt wieder stĂ€rker belasten.»

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
wirtschaft | 69002659 |

Weitere Meldungen

IW: Jede zehnte Firma bietet Wohnraum fĂŒr BeschĂ€ftigte. Wie Mitarbeiterwohnungen beim Gewinnen von FachkrĂ€ften helfen – und welche HĂŒrden es gibt. Firmen bieten zunehmend Wohnraum fĂŒr BeschĂ€ftigte an. (Wirtschaft, 28.03.2026 - 05:00) weiterlesen...

Bahnchefin treibt Umbau voran - Trendwende bleibt noch aus. In der Bilanz und bei den FahrgÀsten kommt der Umbau bisher aber nur bedingt an. Kleinere Chefetagen, mehr Verantwortung in der FlÀche: Die Neuaufstellung bei der Bahn ist in vollem Gange. (Wirtschaft, 27.03.2026 - 14:59) weiterlesen...

BahnvorstĂ€nde bekamen fĂŒr 2025 rund 17,3 Millionen Euro. Der frĂŒhere Bahnchef profitierte am meisten. SĂ€mtliche BahnvorstĂ€nde bekamen im vergangenen Jahr insgesamt rund 17,3 Millionen Euro - inklusive Boni und Abfindungen. (Wirtschaft, 27.03.2026 - 13:13) weiterlesen...

Mehr FahrgĂ€ste: Nachfrage bei der Bahn weiter hoch. Auch im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Reisenden auf der Schiene. Die PĂŒnktlichkeit der Bahn bleibt rekordverdĂ€chtig schlecht, doch die Nachfrage ist weiter hoch. (Wirtschaft, 27.03.2026 - 11:06) weiterlesen...

Deutsche Bahn verzeichnet Milliardenverlust. Der bundeseigene Konzern machte im vergangenen Jahr erneut ein krÀftiges Minus. Trotzdem spricht das Unternehmen von einer Trendwende. Die wirtschaftliche Krise bei der Deutschen Bahn hÀlt an. (Wirtschaft, 27.03.2026 - 11:05) weiterlesen...

Ifo: Stellenabbau etwas langsamer, aber keine Trendwende Der Stellenabbau bei Unternehmen in Deutschland hat sich nach Angaben des Ifo-Instituts etwas verlangsamt. (Boerse, 27.03.2026 - 08:33) weiterlesen...