Bierbrauer Heineken streicht bis zu 6.000 Stellen
11.02.2026 - 11:21:54Der niederlĂ€ndische Bierbrauer Heineken will in den nĂ€chsten zwei Jahren 5.000 bis 6.000 ArbeitsplĂ€tze streichen. Die Kosten mĂŒssten weiter gesenkt werden, kĂŒndigte das Unternehmen in Amsterdam an.Â
Der Brauer leidet seit lĂ€ngerem unter weltweit sinkenden BierverkĂ€ufen. Im vergangenen Jahr wurde rund 1,2 Prozent weniger Bier verkauft. Vor allem der Verkauf in Nord- und SĂŒdamerika sowie Europa steht nach Angaben des Unternehmens unter Druck. 2025 wurde ein Umsatz von rund 34,2 Milliarden Euro und ein Gewinn von rund 1,9 Milliarden Euro erzielt.Â
Weltweit 87.000 BeschĂ€ftigteÂ
Weltweit arbeiten rund 87.000 Menschen bei Heineken. Das Unternehmen ist in 190 LĂ€ndern aktiv.Â
Heineken will nun auf weitere Digitalisierung und den Einsatz von KI etwa beim Marketing setzen. Auch sollen einige Brauereien gestrichen werden. Welche LĂ€nder vom Stellenabbau betroffen werden, sagte das Unternehmen noch nicht.Â
Heineken will nach eigenen Angaben jĂ€hrlich 400 bis 500 Millionen Euro sparen. Bereits im Oktober hatte Heineken Umstrukturierungen angekĂŒndigt, um rund zwei Milliarden Euro einzusparen. Am Hauptsitz in Amsterdam sollen den Angaben zufolge rund 400 Stellen gestrichen werden.
In Deutschland nur wenige BeschÀftigte
Heineken hat in Deutschland keine eigenen BrauaktivitĂ€ten. Die Tochter Heineken Deutschland GmbH vertreibt sieben Biermarken wie Heineken, Desperados und Gösser. Dieses Bier wird in Heineken-Brauereien auĂerhalb Deutschlands gebraut. ErgĂ€nzt wird das Angebot durch Cider-SpezialitĂ€ten und FassbierspezialitĂ€ten. Die Heineken Deutschland GmbH beschĂ€ftigt aktuell ungefĂ€hr 180 Mitarbeiter, wie der Konzern ergĂ€nzend mitteilte. Zahlen und Angaben zur GeschĂ€ftsentwicklung in Deutschland machte er nicht.Â
Nach EinschĂ€tzung des GetrĂ€nkemarktfachmagazins «Inside» hat Heineken in Deutschland 2025 nach einem AufwĂ€rtstrend einen RĂŒckschlag erlitten. Die Marken Heineken und Gösser hĂ€tten etwa 15 Prozent Absatz in Deutschland verloren, heiĂt es in einem «Inside»-Bericht. Als einen Faktor sieht dabei das Magazin Preiserhöhungen. Der Absatz der Heineken Deutschland GmbH sei auf unter 1,5 Millionen Hektoliter gesunken. Heineken kommentierte das nicht.
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