Arbeitsmarkt, Industrie

NRW-Ministerium warnt Thyssenkrupp vor Entlassungen

11.08.2023 - 06:25:54 | dts-nachrichtenagentur.de

Das NRW-Wirtschaftsministerium warnt den Stahlkonzern Thyssenkrupp vor Entlassungen.

Thyssenkrupp - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Thyssenkrupp - Foto: über dts Nachrichtenagentur

"Thyssenkrupp setzt die erforderliche Restrukturierung bereits seit Jahren im engen Schulterschluss mit der IG Metall und bisher auch mit beispielhaft sozialverträglichen Lösungen um, vom Konzern wird aufgrund seiner großen Verantwortung als einer der größten Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen erwartet, diesen Prozess ebenso sozialverträglich fortzuführen", sagte eine Sprecherin von Ministerin Mona Neubaur (Grüne) der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Das gelte unabhängig von der Förderung des klimafreundlichen Umbaus der Stahlproduktion.

Thyssenkrupp erhält zwei Milliarden Euro an Staatshilfe von Bund und Land für den Umbau auf grüne Stahlproduktion. Daher mahnt auch der Bund der Steuerzahler den Konzern: "Die nordrhein-westfälischen Steuerzahler beteiligen sich mit der bisher größten Einzelförderung des Landes am Umbau zur grünen Stahlproduktion bei Thyssenkrupp. Damit müssen dann selbstverständlich auch Standorttreue und der Erhalt von Arbeitsplätzen verknüpft sein", sagte Rik Steinheuer, Chef des Bunds der Steuerzahler in NRW. Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez hatte am Donnerstag ein konzernweites "Performance-Programm" angekündigt. Er schließt einen weiteren Stellenabbau sowie Kündigungen nicht aus.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
DE0007500001 | WIRTSCHAFT | wirtschaft | 63895122 |

Weitere Meldungen

Kreml: Russlands Wirtschaft will für Ukraine-Krieg spenden Dem Kreml fällt die Finanzierung des Kriegs in der Ukraine zunehmend schwer. (Ausland, 27.03.2026 - 12:23) weiterlesen...

Bundesregierung fordert in Chemieagenda Sofortmaßnahmen bis 2027 Die neue Chemieagenda der Bundesregierung sieht mehrere kurzfristige "Sofortmaßnahmen" vor, die bis einschließlich 2027 umgesetzt werden sollen. (Politik, 26.03.2026 - 10:47) weiterlesen...

Für wie krisenanfällig Beschäftigte ihre Unternehmen halten Gewalt und gestörte Lieferketten, Cyberangriffe und Stromausfälle - auch Deutschlands Wirtschaft sieht sich zunehmend Krisen und Störfällen ausgesetzt. (Boerse, 25.03.2026 - 14:41) weiterlesen...

Ifo-Präsident warnt Koalition vor Anhebung des Spitzensteuersatzes Ifo-Chef Clemens Fuest hat die Koalitionsparteien vor einer Anhebung des Spitzensteuersatzes gewarnt."Wenn man den Spitzensteuersatz erhöht, nimmt man negative Effekte auf das Wirtschaftswachstum in Kauf, vor allem weil man damit Unternehmen belastet, die als Personengesellschaften organisiert sind", sagte Fuest der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). (Politik, 24.03.2026 - 10:59) weiterlesen...

Nutzung von Diensthandys nimmt zu In deutschen Unternehmen etabliert sich das Diensthandy zunehmend als Standard.Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom erhalten 56 Prozent der Beschäftigten, die mobil kommunizieren müssen, ein Diensthandy vom Arbeitgeber. (Sonstige, 23.03.2026 - 13:04) weiterlesen...