Biontech, Milliarden

Biontech: 1,2 Milliarden Euro fĂŒr Impfstoffvergleich in USA

27.12.2024 - 16:28:56

Das Unternehmen zahlt jeweils dreistellige MillionenbetrÀge, betont gleichzeitig aber den Unterschied zu anderen Rechtsstreitigkeiten.

Der Impfstoffhersteller Biontech hat in den USA im Streit um LizenzgebĂŒhren millionenschwere Vergleiche geschlossen. Insgesamt umgerechnet 1,2 Milliarden Euro wird das Unternehmen aus Mainz an die US-Gesundheitsbehörde NIH sowie die UniversitĂ€t von Pennsylvania zahlen, wie Biontech auf Anfrage mitteilte. 

WÀhrend umgerechnet rund 759 Millionen Euro an die Behörde gehen, bekommt die Uni bis zu rund 448 Millionen Euro. Biontech hatte mit dem US-Pharmariesen Pfizer einen Corona-Impfstoff auf den Markt gebracht.

Nach frĂŒheren Angaben von Biontech ging es bei der Auseinandersetzung mit der UniversitĂ€t um «nicht exklusive Rechte» an Patentanmeldungen, die bei dem Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer verwendet werden. Beim Streit mit dem NIH - die AbkĂŒrzung steht fĂŒr National Institutes of Health - drehte es sich um LizenzgebĂŒhren und andere damit zusammenhĂ€ngende BetrĂ€ge. 

Der Vergleich mit dem NIH kam nach Biontech-Angaben am 20. Dezember zustande, der mit der UniversitĂ€t am 23. Dezember. Beide Vereinbarungen stellten kein EingestĂ€ndnis der Haftung in Bezug auf erhobene VorwĂŒrfe dar, betonte Biontech. Eine Sprecherin sagte, diese FĂ€lle unterschieden sich von Rechtsstreits mit Konkurrenten wie Moderna oder Curevac. Bei der UniversitĂ€t sowie der Behörde NIH handele es sich um Kooperationspartner.

@ dpa.de