US-ReprĂ€sentantenhaus stimmt fĂŒr Munitionslieferung an Israel
17.05.2024 - 06:08:16 | dpa.deDer Text wurde am Donnerstag mit 208 Stimmen der Republikaner und 16 Stimmen von Bidens Demokraten angenommen, dĂŒrfte allerdings im Senat scheitern, wo die Partei des PrĂ€sidenten die Oberhand hat. Biden hatte zuvor angekĂŒndigt, ein Veto einzulegen, sollte der Gesetzesentwurf den Kongress passieren. In dem Text wird seine Regierung aufgefordert, alle bereits vom Kongress genehmigten Waffentransfers nach Israel zĂŒgig durchzufĂŒhren.
Aktuell hĂ€lt die US-Regierung wegen Israels Vorgehen in der Stadt Rafah im SĂŒden des Gazastreifens eine Munitionslieferung zurĂŒck. Das WeiĂe Haus hat immer wieder deutlich gemacht, dass sie eine GroĂoffensive der israelischen Armee in der mit BinnenflĂŒchtlingen aus anderen Teilen des Gazastreifens ĂŒberfĂŒllten Stadt ablehnt. Biden drohte Israel vergangene Woche damit, dass eine gröĂere Bodenoffensive Konsequenzen fĂŒr US-Waffenlieferungen haben könnte.
AnschlieĂend versuchten hohe Regierungsbeamte zu beschwichtigen und machten klar, dass die USA hinter Israel stĂŒnden und es nur um diese eine Lieferung gehe. Gleichzeitig gab es Berichte ĂŒber eine neue Waffenlieferung an Israel. "Wir haben uns sehr deutlich zu einer möglichen gröĂeren MilitĂ€roperation in Rafah geĂ€uĂert. Wir haben unsere Bedenken", bekrĂ€ftigte Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Donnerstag. Man gehe weiterhin davon aus, dass der aktuelle Einsatz des israelischen MilitĂ€rs in Rafah "begrenzt" sei.
Der republikanische Vorsitzende des ReprĂ€sentantenhauses, Mike Johnson, warf Biden vor, Israel den RĂŒcken zugekehrt zu haben. "Der PrĂ€sident und seine Regierung mĂŒssen sofort umsteuern und sich an die Seite Israels und gegen den Terrorismus und die GrĂ€ueltaten des Irans und seiner Stellvertreter stellen", forderte er.
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