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Ariane-Rakete kommt in Schwung - AuftrĂ€ge fĂŒr zehn Starts

Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 18:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Datenverkehr und Kommunikation, Wetterbeobachtung, militÀrische AufklÀrung - all das verlagert sich ins All. Davon profitiert Europas bekanntester Raketenhersteller.

Die Ariane 6 beim ersten Start dieses Jahres vom Weltraumbahnhof Kourou im Januar. (Archiv) - Bild: Ronan Lietar/AFP/dpa
Die Ariane 6 beim ersten Start dieses Jahres vom Weltraumbahnhof Kourou im Januar. (Archiv) - Bild: Ronan Lietar/AFP/dpa

Die europĂ€ische Ariane-6-Schwerlastrakete kommt in Schwung: Beim Pariser Weltraumgipfel gab das Unternehmen Arianespace VertrĂ€ge fĂŒr gut zehn Starts der Ariane 64 bekannt - das ist die leistungsfĂ€higste Version der Schwerlastrakete, die knapp 22 Tonnen Nutzlast ins All befördern kann. Allein sechs Starts sind demnach vom US-Konzern Amazon gebucht. 

Nach Worten von Arianespace-Chef David CavaillolĂšs ist das die bislang grĂ¶ĂŸte Zahl von AuftrĂ€gen fĂŒr die Rakete. Die von der europĂ€ischen Weltraumbehörde ESA in Auftrag gegebene Ariane 6 hĂ€tte eigentlich 2020 erstmals starten sollen, das verspĂ€tete sich jedoch bis 2024. Zum ersten kommerziellen Flug hob die Rakete 2025 ab, in diesem Jahr gab es bereits vier Starts. FĂŒr 2027 sind neun bis zehn FlĂŒge geplant.

Gebaut werden die Raketen von der Muttergesellschaft Ariane Group, einem Gemeinschaftsunternehmen von Airbus mit dem französischen Triebwerkshersteller Safran. Zwei wichtige deutsche Standorte sind Bremen und Ottobrunn vor den Toren MĂŒnchens. Derzeit stehen Unternehmen und Regierungen bei Raketenherstellern rund um den Globus Schlange, um Tausende zivile und militĂ€rische Satelliten ins All befördern zu lassen.

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