Industrie, Wirtschaftskrise

Deutsche Industrie will weniger investieren

13.10.2025 - 10:08:10 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Ausblick der FinanzvorstÀnde auf die GeschÀftsaussichten im kommenden Jahr stagniert.

Industrieanlagen (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Industrieanlagen (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das ergab eine Deloitte-Befragung von 171 FinanzvorstĂ€nden (CFOs) deutscher Unternehmen zwischen dem 11. September und dem 2. Oktober zeigt, ĂŒber die der "Spiegel" berichtet. BranchenĂŒbergreifend liegt der Indexwert - die Differenz zwischen positiven und negativen EinschĂ€tzungen - bei knapp einem Prozent. Erneut verschlechtert hat sich die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe (Indexwert: -3 Prozent).

Hier planen die CFOs außerdem mit einem weiteren RĂŒckgang der BeschĂ€ftigung. GedrĂŒckt wird die Stimmung insbesondere durch die dĂŒsteren Aussichten im Maschinenbau und in der Automobilindustrie. Drei Viertel der Unternehmen in diesen Sektoren wollen BeschĂ€ftigung abbauen. Positivere Signale kommen dagegen aus dem Dienstleistungssektor: Der Indexwert zu den GeschĂ€ftsaussichten liegt hier bei plus sechs Prozent. Vor allem Technologieunternehmen und die Immobilienwirtschaft erwarten ein Wachstum ihrer Belegschaften in den kommenden zwölf Monaten. Bei den Investitionsplanungen steigt der Indexwert auf zwölf Prozent, zwei Prozentpunkte mehr als im FrĂŒhjahr. Allerdings treibt auch hier der Dienstleistungssektor den Aufschwung (plus 28 Prozent). Das verarbeitende Gewerbe (-11 Prozent) und das exportorientierte Gewerbe (ebenfalls -11 Prozent) wollen Investitionen weiter zurĂŒckfahren. Ein Drittel der Unternehmen aus dem Maschinenbau will im kommenden Jahr weniger investieren.

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