SchÀtzung: Umsatz im Einzelhandel bleibt 3,1 Prozent unter Vorjahr
05.01.2024 - 08:47:58Bereinigt um die Preissteigerungen (real) machten die GeschĂ€fte 3,1 Prozent weniger Umsatz als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. EinschlieĂlich der Preiserhöhungen hatten sie aber dann doch noch 2,4 Prozent mehr in den Kassen als 2022.
FĂŒr den November 2023 legten die Statistiker vorlĂ€ufige Zahlen vor. Danach blieb der reale Umsatz 2,4 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Hintergrund ist dabei auch ein schwaches WeihnachtsgeschĂ€ft, das von vielen HĂ€ndlern ĂŒber Sonderaktionen wie den "Black Friday" in den November teils vorverlagert wurde. Nominal, also einschlieĂlich der Preisentwicklung, waren die Erlöse 0,1 Prozent höher als im November 2022.
Das vergangene Jahr war damit das zweite in Folge mit realen Umsatzverlusten. Hier spiegeln sich die stark gestiegenen Verbraucherpreise, die zu einer KonsumzurĂŒckhaltung gefĂŒhrt haben. Im Jahr 2020 und auch noch 2021 hatte es allerdings in der Corona-Krise einen deutlichen Umsatzschub unter anderem durch den Internet- und Versandhandel gegeben. Die realen UmsĂ€tze aus dem Jahr 2023 sind daher noch 1,6 Prozent höher gewesen als im Jahr 2019.

