Nach Trump-ĂuĂerungen: Iran deutet GesprĂ€chsbereitschaft an
05.02.2025 - 10:10:51 | dpa.deAm Rande einer Kabinettssitzung in Teheran sagte der iranische AuĂenminister Abbas Araghtschi: "Wenn das Hauptanliegen ist, dass Iran keine Atomwaffen anstrebt, dann ist das erreichbar."
Trump hatte sich am Vorabend mit einer Botschaft der GesprĂ€chsbereitschaft und gleichzeitiger HĂ€rte an den Iran gewandt. "Wir wollen gegenĂŒber dem Iran nicht hart sein. Wir wollen gegen niemanden hart sein. Aber sie dĂŒrfen einfach keine Atomwaffen haben", betonte er. Gleichzeitig kĂŒndigte Trump an, dass seine Regierung "maximalen Druck" auf den Iran ausĂŒben werde. Unter anderem Sanktionen sollen angestoĂen werden.
Iran: Politik des maximalen Drucks gescheitert
Araghtisch sagte dazu am Mittwoch: "Ich bin der Meinung, dass die Strategie des maximalen Drucks eine gescheiterte Erfahrung ist und ein erneuter Versuch ebenfalls zum Scheitern verurteilt wÀre."
Zuletzt hatte sich der Streit um Irans Atomprogramm wieder zugespitzt. Nach einer förmlichen Kritik der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA kĂŒndigte Teheran die Inbetriebnahme tausender neuer Zentrifugen zur Urananreicherung an. Derzeit reichert der Iran Uran bis zu einem Reinheitsgrad von 60 Prozent an, fĂŒr Atomwaffen werden Experten zufolge mehr als 90 Prozent benötigt. Israels Regierung drohte wiederholt mit der Bombardierung iranischer Nuklearanlagen.
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