Wirtschaftsweiser, AbschlÀge

'Wirtschaftsweiser' fĂŒr höhere AbschlĂ€ge bei FrĂŒhrenten

07.08.2024 - 05:51:38 | dpa.de

Der Ökonom Martin Werding fordert höhere AbschlĂ€ge fĂŒr Arbeitnehmer, die vorzeitig in Rente gehen.

Die Freiheit, ab 63 Jahren mit AbschlĂ€gen in Rente zu gehen, sei zwar in Ordnung, sagte der "Wirtschaftsweise" der Funke Mediengruppe. "AbschlĂ€ge von 3,6 Prozent pro Jahr sind dafĂŒr aber zu niedrig. Stattdessen mĂŒssten es 5 bis 6 Prozent sein", schlug Werding vor.

GĂ€nzlich abschlagsfreie FrĂŒhrenten fĂŒr Personen, die gesund sind und normal bis ĂŒberdurchschnittlich verdienen, passten "angesichts des zunehmenden FachkrĂ€ftemangels ĂŒberhaupt nicht in die Landschaft", sagte das Mitglied des SachverstĂ€ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung weiter.

In Deutschland kann man mit 63 Jahren grundsĂ€tzlich in FrĂŒhrente gehen. Versicherte mĂŒssen dafĂŒr 35 Jahre Versicherungszeiten bei der Deutschen Rentenversicherung nachweisen - und dann AbschlĂ€ge akzeptieren. Je Monat, den man vor dem eigenen Renteneintrittsalter in Rente geht, liegt der Abschlag bei 0,3 Prozent - auf ein Jahr gerechnet also bei 3,6 Prozent. Wer 45 Beitragsjahre aufweist, kann sogar ohne AbschlĂ€ge vorzeitig in Rente gehen.

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