Netzagentur, Zustellungstage

Netzagentur offen für weniger Zustellungstage bei Deutscher Post

12.06.2023 - 01:04:43 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat sich offen für eine Reduzierung der Briefzustellungstage bei der Deutschen Post gezeigt.

Postbotin - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Postbotin - Foto: über dts Nachrichtenagentur

"Noch ist die Post verpflichtet, sechs Tage die Woche zuzustellen, aber unsere Gesellschaft und unser Kommunikationsverhalten haben sich geändert", sagte Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). In anderen Ländern seien Zustellzeiten von zwei, drei oder vier Tagen normal.

"Ich bin offen, dass so etwas auch hier möglich wird", sagte der Netzagenturchef. Die Entscheidung liege aber beim Bundestag. Bei der Forderung der Post nach einer Portoerhöhung bremst Müller. "Im letzten Herbst und Winter hatten wir eine sehr große Zahl an Beschwerden - im Vergleich dazu haben die Beschwerden abgenommen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind sie immer noch höher. Ob man in dieser Situation das Porto erhöht, muss man sorgfältig prüfen", sagte der Netzagenturchef. "Es gibt legitime Interessen der Post, aber wir müssen auch die Kunden im Blick haben."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
wirtschaft | 63786919 |

Weitere Meldungen

Kreml: Russlands Wirtschaft will für Ukraine-Krieg spenden Dem Kreml fällt die Finanzierung des Kriegs in der Ukraine zunehmend schwer. (Ausland, 27.03.2026 - 12:23) weiterlesen...

Bundesregierung fordert in Chemieagenda Sofortmaßnahmen bis 2027 Die neue Chemieagenda der Bundesregierung sieht mehrere kurzfristige "Sofortmaßnahmen" vor, die bis einschließlich 2027 umgesetzt werden sollen. (Politik, 26.03.2026 - 10:47) weiterlesen...

Für wie krisenanfällig Beschäftigte ihre Unternehmen halten Gewalt und gestörte Lieferketten, Cyberangriffe und Stromausfälle - auch Deutschlands Wirtschaft sieht sich zunehmend Krisen und Störfällen ausgesetzt. (Boerse, 25.03.2026 - 14:41) weiterlesen...

Ifo-Präsident warnt Koalition vor Anhebung des Spitzensteuersatzes Ifo-Chef Clemens Fuest hat die Koalitionsparteien vor einer Anhebung des Spitzensteuersatzes gewarnt."Wenn man den Spitzensteuersatz erhöht, nimmt man negative Effekte auf das Wirtschaftswachstum in Kauf, vor allem weil man damit Unternehmen belastet, die als Personengesellschaften organisiert sind", sagte Fuest der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). (Politik, 24.03.2026 - 10:59) weiterlesen...

Nutzung von Diensthandys nimmt zu In deutschen Unternehmen etabliert sich das Diensthandy zunehmend als Standard.Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom erhalten 56 Prozent der Beschäftigten, die mobil kommunizieren müssen, ein Diensthandy vom Arbeitgeber. (Sonstige, 23.03.2026 - 13:04) weiterlesen...