Neue Fangquoten fĂŒr Ostseefischerei beschlossen
28.10.2025 - 10:42:45Die Fangquoten fĂŒr westlichen Ostseehering blieben unverĂ€ndert, und fĂŒr den Bottnischen Hering wurde eine Reduzierung um 40 Prozent beschlossen. Die Fangmöglichkeiten fĂŒr Lachs im Finnischen Meerbusen wurden um ein Prozent erhöht, wĂ€hrend die Fangquote fĂŒr Lachs im Hauptbecken der Ostsee um 27 Prozent gesenkt wurde. FĂŒr Dorsch wurden die zulĂ€ssigen Gesamtfangmengen nur fĂŒr BeifĂ€nge festgelegt, um die Erholung der BestĂ€nde zu ermöglichen. Die Fangquoten fĂŒr Scholle wurden um drei Prozent reduziert. "Bei der heutigen Vereinbarung geht es darum, unsere gemeinsame Zukunft zu sichern", sagte der dĂ€nische Fischereiminister Jacob Jensen. "Damit schaffen wir ein Gleichgewicht zwischen der Notwendigkeit, nachhaltige FischbestĂ€nde zu gewĂ€hrleisten, unsere Meeresökosysteme zu schĂŒtzen und die langfristige LebensfĂ€higkeit unserer Fischereigemeinden zu sichern." Das deutsche Bundeslandwirtschaftsministerium zeigte sich zufrieden mit den BeschlĂŒssen. Die gezielte Fischerei auf die fĂŒr Deutschland wichtigsten BestĂ€nde Dorsch und Hering in der westlichen Ostsee bleibe weiterhin grundsĂ€tzlich geschlossen, hieĂ es aus Berlin. Anlass zur Hoffnung gebe es zudem weiterhin beim westlichen Hering: Anzeichen fĂŒr eine Bestandserholung der letzten Jahre setzten sich fort. Deutschland habe sich daher in schwierigen Verhandlungen erfolgreich dafĂŒr eingesetzt, dass die kleine KĂŒstenfischerei weiter westlichen Hering in begrenztem Rahmen mit passiven FanggerĂ€ten, wie Stellnetzen und Reusen, gezielt fangen könne. "Die Fischerei an unseren KĂŒsten ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig - sie ist ein einzigartiges Kulturgut und ein StĂŒck unserer Heimat", sagte Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU). Das mĂŒsse man bewahren. "Die heutigen Entscheidungen des Rates zu den Ostseefangquoten bauen auf den langjĂ€hrigen Anstrengungen zur Erholung der BestĂ€nde auf und ermöglichen zugleich, dass auch 2026 wichtige Fischereien fortgefĂŒhrt werden können - ohne zusĂ€tzliche EinschrĂ€nkungen gegenĂŒber dem laufenden Jahr."


