Industrie

Auftragseingang der Industrie im April gesunken

Veröffentlicht am: 08.06.2026 um 08:19 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der reale Auftragseingang der deutschen Industrie ist im April 2026 gegenĂŒber MĂ€rz saison- und kalenderbereinigt um 3,8 Prozent gesunken.

Auftragseingang der Industrie im April gesunken
Autoproduktion (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Ohne die BerĂŒcksichtigung von GroßauftrĂ€gen war der Auftragseingang ebenfalls um 3,8 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Februar 2026 bis April 2026 um 3,1 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor, ohne GroßauftrĂ€ge stieg er im gleichen Zeitraum um +3,5 Prozent. Im MĂ€rz 2026 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorlĂ€ufigen Ergebnisse gegenĂŒber Februar 2026 um 4,5 Prozent (vorlĂ€ufiger Wert: +5,0 Prozent).

Die negative Entwicklung der AuftragseingĂ€nge im Verarbeitenden Gewerbe im April ist auf die deutlichen RĂŒckgĂ€nge von NeuauftrĂ€gen in der Automobilindustrie (saison- und kalenderbereinigt -5,3 Prozent zum Vormonat) und in der Herstellung von elektrischer AusrĂŒstung (-16,3 Prozent) zurĂŒckzufĂŒhren. Auch der RĂŒckgang des Auftragseingangs im Maschinenbau (-7,4 Prozent) beeinflusste das Gesamtergebnis negativ.

Bei den InvestitionsgĂŒtern lag der Auftragseingang im April 2026 um 2,9 Prozent niedriger und bei den VorleistungsgĂŒtern um 4,4 Prozent niedriger als im Vormonat. Bei den KonsumgĂŒtern fiel er um 6,7 Prozent.

Die AuslandsauftrĂ€ge sanken im April um 4,2 Prozent. Dabei fielen die AuftrĂ€ge aus der Eurozone um 11,1 Prozent und die AuftrĂ€ge von außerhalb der Eurozone stiegen um 0,8 Prozent. Die InlandsauftrĂ€ge sanken um 2,9 Prozent.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorlĂ€ufigen Angaben im April 2026 saison- und kalenderbereinigt 0,1 Prozent höher als im Vormonat, so die Statistiker weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,6 Prozent höher. FĂŒr MĂ€rz 2026 ergab sich nach Revision der vorlĂ€ufigen Ergebnisse ein Anstieg von 1,2 Prozent gegenĂŒber Februar 2026 (vorlĂ€ufiger Wert: +0,7 Prozent).

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