Moskau will zwei ukrainische AnschlÀge vereitelt haben
10.07.2024 - 11:35:24 | dpa.deIn einer FSB-Mitteilung in Moskau hieĂ es, ein 30-jĂ€hriger russischer StaatsbĂŒrger sei im Mai vom ukrainischen MilitĂ€rgeheimdienst als AttentĂ€ter angeworben worden. Gegen Bezahlung habe er mit Kurierdiensten als Geschenk getarnte SprengsĂ€tze an drei ranghohe Offiziere schicken sollen.
Den FSB-Angaben nach, fĂŒr die es keine unabhĂ€ngige BestĂ€tigung gibt, galten die geplanten AnschlĂ€ge Abteilungsleitern im Verteidigungsministerium. Der VerdĂ€chtige wurde einer veröffentlichten Videoaufnahme zufolge festgenommen.
Im zweiten Fall sollte ein Marinesoldat angeblich einen Anschlag auf den einzigen russischen FlugzeugtrĂ€ger "Admiral Kusnezow" verĂŒben. Ihm sei dafĂŒr von einem mutmaĂlichen ukrainischen AgentenfĂŒhrer Geld und freies Geleit nach Finnland versprochen worden. Der Soldat habe aber die russischen Dienste informiert. Ermittelt werde gegen den unbekannten Anstifter und dessen HintermĂ€nner.
FSB-Beweise wirken oft inszeniert
Seit Beginn von Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 hat es auf russischem Gebiet SabotageanschlĂ€ge auf Bahnstrecken oder andere Objekte gegeben wie auch Attentate auf Personen. Gezielt wurde auf prominente russische KriegsbefĂŒrworter wie auf ukrainische ĂberlĂ€ufer. In vielen FĂ€llen liegt eine Beteiligung ukrainischer Geheimdienste nahe, auch haben die Dienste Wissen ĂŒber einige Aktionen offenbart. Die regelmĂ€Ăig vom FSB veröffentlichten Informationen ĂŒber angeblich aufgedeckte ukrainische PlĂ€ne oder Aktionen sind aber nicht ĂŒberprĂŒfbar. Selbst wenn sie mit Videos oder Dokumenten versehen sind, wirken sie oft inszeniert.
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