Treffer auf Ălpumpstation - Putin sieht Mitschuld der EU
19.02.2025 - 17:44:25An der Leitung zwischen dem Tengis-Ălfeld in Kasachstan und dem russischen Hafen Noworossijsk war am Montag eine Pumpstation beschĂ€digt worden.
Im Zusammenhang mit neuen EU-Sanktionen sehe dies nach einer "koordinierten Aktion" zwischen Kiew und BrĂŒssel aus, sagte Putin in St. Petersburg. "Vor zwei Tagen haben die ukrainischen StreitkrĂ€fte angegriffen, und zwei Tage spĂ€ter sagen die EuropĂ€er, dass die Pumpstation nicht repariert werden dĂŒrfe, weil die HauptausrĂŒstung aus Europa stamme", sagte der Kremlchef der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Das ukrainische MilitĂ€r könne die Anlage zudem nicht selbststĂ€ndig beschossen haben, weil es keine Satelliten fĂŒr eine Ortung habe, sagte er weiter.
Das neue EU-Sanktionspaket gegen Russland sieht tatsĂ€chlich ein Wartungs- und Serviceverbot fĂŒr Anlagen der russischen Ăl- und Gasindustrie vor. Es wurde am Mittwoch in BrĂŒssel auf den Weg gebracht.
Wegen des Schadens an der Pumpstation von Kropotkin im sĂŒdrussischen Gebiet Krasnodar befördere die Leitung des Caspian Pipeline Consortium (CPC) 30 bis 40 Prozent weniger Ăl, sagte Russlands Energieminister Alexander Nowak. Die Reparatur werde anderthalb bis zwei Monate dauern.
Die Pipeline sei fĂŒr die Wirtschaft Kasachstans wichtig, sagte ein Sprecher des AuĂenministeriums in Astana. "Wir werden diese Lage natĂŒrlich mit unseren ukrainischen Partnern auf diplomatischen KanĂ€len ansprechen", sagte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Kazinform.
Putin sagte, die Pipeline sei nicht durch Flugabwehr geschĂŒtzt gewesen. "Streng genommen ist das kein russisches Objekt, sondern ein Objekt der internationalen Energieinfrastruktur."

