VKU-Umfrage: Jedes dritte Schwimmbad erhöht 2025 die Preise
17.05.2025 - 01:00:00Als gröĂte Herausforderung nannten die Badbetreiber in der Umfrage den FachkrĂ€ftemangel, den Sanierungsstau und die fehlenden finanziellen Mittel. Zwei Drittel der Befragten rechnen damit, dass in diesem Jahr Ă€hnlich viele Besucher in die Frei- und HallenbĂ€der wie 2024 strömen werden, als im Schnitt laut VKU-Angaben rund 75.000 GĂ€ste pro Bad gezĂ€hlt wurden. 27 Prozent hoffen, dass sich die Nachfrage noch erhöhen wird in diesem Jahr. VKU-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Ingbert Liebing bezeichnete die Umfrage vor allem mit Blick auf die finanzielle Belastung als einen "Weckruf an die Bundes- und Landesregierungen". "Wir brauchen bessere und besser ausgestattet Förderprogramme fĂŒr den Erhalt unserer SchwimmbĂ€der - auch wenn 1 Milliarde Euro ein Schritt in die richtige Richtung sind", sagte Liebing den Funke-Zeitungen mit Verweis auf den Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung, in dem mindestens eine Milliarde Euro fĂŒr die Modernisierung und Sanierung von SportstĂ€tten vereinbart wurden. "SchwimmbĂ€der sind der kleine Sommer fĂŒr unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es sind die Orte fĂŒr Gesundheit, fĂŒr Fitness und Orte, an denen wir die Lebensfertigkeit Schwimmen erlernen und sich Menschen aller sozialen Milieus austauschen", sagte Liebing. Dies dĂŒrfe keine Frage des Wohnorts oder der Haushaltslage der Kommune sein. "Zumal uns die zunehmende Zahl von Kindern, die nicht schwimmen können, Sorge bereitet", so der VKU-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer.


