IW-Tarifexperte, Streikrekord

IW-Tarifexperte hĂ€lt 2024 neuen Streikrekord fĂŒr möglich

19.03.2024 - 02:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Tarifexperte des arbeitgebernahen Instituts fĂŒr Wirtschaft (IW), Hagen Lesch, hĂ€lt 2024 in Deutschland einen neuen Streikrekord fĂŒr möglich.

GDL-Streik (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Es ist nicht auszuschließen, dass im laufenden Jahr die Arbeitskonflikte stĂ€rker eskalieren als 2023", sagte der IW-Ökonom Lesch der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Schon jetzt habe die Eskalation, so Lesch, aktuell einen Spitzenwert erreicht. Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben des IW 436.000 Ausfalltage durch Streiks.

Damit ging eine volkswirtschaftliche Wertschöpfung von 300 Millionen Euro verloren. Seit 2007 lag nur in den Jahren 2015 und 2018 die Zahl der Ausfalltage durch Streiks und Aussperrung höher. Zuletzt sind im laufenden Jahr die LokfĂŒhrer, die BeschĂ€ftigten des öffentlichen Nahverkehrs sowie das Sicherheitspersonal an FlughĂ€fen und Angestellte der Lufthansa in Streik getreten. Auch der Konjunkturchef des RWI-Leibniz-Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung in Essen, Torsten Schmidt, befĂŒrchtet negative ökonomische Auswirkungen der vielen aktuellen Streiks in Deutschland. "Die ungelösten Arbeitskonflikte bei der Bahn, im öffentlichen Nahverkehr und in der Luftfahrt lĂ€hmen die Wirtschaft und wirken sich negativ auf die Erwartungen aus. Sie tragen zur allgemeinen Unsicherheit bei. Und das ist schĂ€dlich fĂŒr Investitionen", sagte der Wirtschaftsexperte der "Rheinischen Post".

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