Selenskyj, Nato-Partnern

Selenskyj dankt Nato-Partnern fĂŒr StĂ€rkung der Luftabwehr

10.07.2024 - 06:15:58

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj dankt den USA, Deutschland und weiteren Nato-Staaten fĂŒr die geplante StĂ€rkung der Luftabwehr seines Landes.

Er sei den Partnern dankbar, dass sie diese ErklĂ€rung zur UnterstĂŒtzung des ukrainischen Luftverteidigungssystems verabschiedet hĂ€tten, schrieb Selenskyj auf der Plattform X. Die zusĂ€tzlichen Luftverteidigungssysteme wĂŒrden helfen, russische Drohnen und Raketen zu zerstören und die Ukrainer besser vor russischem Luftterror zu schĂŒtzen. Auch die Niederlande, Italien und RumĂ€nien wollen einen Beitrag leisten.

Zuvor hatte US-PrĂ€sident Joe Biden bei einem Festakt zum 75-jĂ€hrigen Bestehen der Nato in Washington das Vorhaben angekĂŒndigt. Es geht um zusĂ€tzliche AusrĂŒstung zur Abwehr russischer Luftangriffe. In einem gemeinsamen Statement der USA und mehrerer Partner war auch die Rede von "zusĂ€tzlichen" Patriot-Luftabwehrsystemen.

Selenskyj lobt Bidens FĂŒhrungsrolle

Selenskyj schrieb weiter, dies sei ein weiterer wichtiger Schritt nach der Entscheidung der USA, der Ukraine bei der Lieferung von Luftabwehrraketen Vorrang einzurĂ€umen. Er sei Biden fĂŒr seine FĂŒhrungsrolle und allen PartnerlĂ€ndern fĂŒr ihr Engagement dankbar. "Russlands Luftterror gegen die ukrainische Bevölkerung, einschließlich des gestrigen brutalen Angriffs auf das Kinderkrankenhaus, muss mit Einigkeit und StĂ€rke, mit entschlossenen und mutigen Entscheidungen begegnet werden. Und genau das ist durch solche Entscheidungen gewĂ€hrleistet."

Selenskyj erwĂ€hnte unter anderem zusĂ€tzliche Patriot- und Samp/T-Systeme sowie Flugabwehrsysteme vom Typ Iris-T SLM mit mittlerer Reichweite. "Wir können und mĂŒssen Russland die Möglichkeit entziehen, die Ukraine zu terrorisieren", schrieb Selenskyj. "Je eher wir dem russischen Terror ein Ende setzen, desto eher wird die Sicherheit aller friedliebenden Nationen gestĂ€rkt werden."

Bei dem Raketenangriff auf die Ukraine wurden am Montag landesweit mehr als 40 Menschen getötet und weit ĂŒber 100 verletzt. International rief der Beschuss eines Kinderkrankenhauses in Kiew Fassungslosigkeit hervor.

@ dpa.de