Selenskyj, Einkreisung

Selenskyj: 'Es gibt keine Einkreisung unserer Truppen'

15.03.2025 - 18:20:07

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat Aussagen ĂŒber die Einkesselung von StreitkrĂ€ften im russischen Gebiet Kursk zurĂŒckgewiesen.

"Es gibt keine Einkreisung unserer Truppen", schrieb er auf der Plattform X. Der Kiewer Generalstab hatte das bereits am Freitag dementiert.

US-PrĂ€sident Donald Trump hatte Kremlchef Wladimir Putin um Milde fĂŒr angeblich eingekesselte ukrainische Soldaten in der Region Kursk gebeten. Putin willigte ein, verlangte aber, dass Kiew den Soldaten im Gebiet Kursk befehlen solle, die Waffen niederzulegen und sich in Gefangenschaft zu begeben. Die Angaben zur Lage in Kursk lassen sich nicht unabhĂ€ngig prĂŒfen.

In der russischen Region Kursk geht Selenskyj zufolge die Operation in bestimmten Gebieten weiter. Die Truppen erfĂŒllen demnach die Aufgaben genau so, wie es nötig sei. Dank der Soldaten in Kursk sei eine erhebliche Zahl russischer StreitkrĂ€fte aus anderen Gebieten zurĂŒckgezogen worden, schrieb er.

Zur Lage in der Stadt Sudscha in dem Gebiet Ă€ußerte er sich nicht. Eine vom Kiewer Generalstab am Morgen veröffentlichte Karte zeigte einen RĂŒckzug ukrainischer Truppen aus der Stadt. Das Moskauer Verteidigungsministerium hatte bereits am Donnerstag die RĂŒckeroberung von Sudscha mitgeteilt.

Ukraine erwartet Angriff auf Sumy

Gerichtet an die Partner der Ukraine schrieb Selenskyj: "Es ist klar, dass Russland den Krieg verlÀngert." An der Ostgrenze sammele die russische Armee KrÀfte, was darauf hindeute, dass sie die ukrainische Stadt Sumy angreifen wolle. Die AnhÀufung russischer KrÀfte zeige, dass Moskau vorhabe, Diplomatie weiterhin zu ignorieren.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion.

@ dpa.de