Fed-Vize, Jefferson

Fed-Vize Jefferson warnt vor zu starker Lockerung der Geldpolitik

22.02.2024 - 16:44:05 | dpa.de

Der VizeprÀsident der US-Notenbank Fed, Philip Jefferson, hat vor einer zu starken Lockerung der Geldpolitik gewarnt.

Man mĂŒsse immer auch die Gefahr einer zu starken Lockerung als Antwort auf eine Verbesserung bei der Inflationsentwicklung im Auge behalten, sagte er am Donnerstag laut Redetext bei einer Veranstaltung im Peterson Institute, einer Denkfabrik in Washington. Eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Lockerung könnte demnach die PreisstabilitĂ€t gefĂ€hrden.

In den USA hat sich die Inflation in den vergangenen Monaten tendenziell abgeschwĂ€cht. Im Januar fiel die Inflationsrate auf 3,1 Prozent, nachdem sie 2022 zeitweise auf ĂŒber acht Prozent gestiegen war. Die US-Notenbank hatte die Zinsen im Kampf gegen die hohe Inflation stark erhöht, sie seit dem vergangenen Sommer aber nicht mehr verĂ€ndert.

Zuletzt hatten US-Notenbanker Zinssenkungen im Lauf des Jahres in Aussicht gestellt. An den MĂ€rkten wird mit einer ersten Maßnahme gegen Jahresmitte gerechnet. Bis Ende des Jahres deuten Terminkontrakte am Rentenmarkt auf Zinssenkungen von insgesamt etwas weniger als einem Prozentpunkt hin.

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