Zollkonflikt, DHL

Zollkonflikt: DHL stoppt Paketversand in die USA teilweise

21.04.2025 - 10:29:44

Der vom US-PrĂ€sidenten Donald Trump angeheizte Zollkonflikt hat hohe Wellen geschlagen. Eine RegelĂ€nderung sorgte auch beim Logistiker DHL fĂŒr Mehrarbeit. Die Firma zieht nun Konsequenzen.

Als Folge des US-Zollkonflikts liefert der Bonner Logistikkonzern DHL ab sofort keine Pakete mehr an Privatleute in dem nordamerikanischen Staat aus, die einen Wert von mehr als 800 Dollar (aktuell 703 Euro) haben. Diese vorĂŒbergehende Maßnahme dauere voraussichtlich nur einige Tage, sagte eine Firmensprecherin. 

BegrĂŒndet wurde dies mit den geĂ€nderten Zollbestimmungen der USA, durch die der Grenzwert fĂŒr ein formelles Einfuhrverfahren von 2.500 Dollar auf 800 Dollar gesenkt worden war. Diese Regelung habe einen hohen Mehraufwand zur Verzollung verursacht. 

Sendungen von Unternehmen an Unternehmen («Business to Business», B2B) sollen ebenso weiter ausgeliefert werden wie Sendungen von Unternehmen an Privatleute, deren Wert geringer ist als 800 Dollar. Zu DHL gehört die Deutsche Post, unter deren Dach das inlĂ€ndische BriefgeschĂ€ft gefĂŒhrt wird.

@ dpa.de