Wirtschaftskrise, Parteien

Wirtschaftsweiser: Regierung hört zu wenig auf Experten

11.05.2026 - 11:30:48 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr sieht bei der Bundesregierung Defizite im Umgang mit wirtschaftspolitischer Expertise.

Kabinettssitzung (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Kabinettssitzung (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Er habe nicht das Gefühl, dass die Regierung ausreichend auf ökonomischen Rat höre, sagte Felbermayr den Sendern RTL und ntv.

Zwar gebe es einzelne positive Signale aus der Politik. "Bei Einzelnen sehr wohl", sagte Felbermayr und verwies etwa auf wirtschaftspolitische Reden und Wortmeldungen aus der Bundesregierung. Insgesamt fehle jedoch die konsequente Umsetzung. "Was uns frustriert, ist, dass diese Erkenntnis keine Folgen hat", sagte Felbermayr. Der Reformbedarf sei zwar erkannt, bleibe aber politisch oft folgenlos. "Der Reformbedarf ist enorm. Allein es passiert nichts", so der Ökonom.

Besonders problematisch sei aus seiner Sicht der Mangel an wirtschaftspolitischer Orientierung. Unternehmen bräuchten klare Rahmenbedingungen, damit wieder investiert werden könne. Felbermayr ist seit kurzem Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der die Bundesregierung regelmäßig berät.

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 69303764 |

Weitere Meldungen

Maschinenbauer Trumpf kritisiert Wirtschaftslage scharf Die Vorstandsvorsitzende des schwäbischen Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, zeichnet ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaft. (Wirtschaft, 12.05.2026 - 14:04) weiterlesen...

Altmaier hält Merz für verantwortlich für Ergebnisse der Regierung Der ehemalige Chef des Bundeskanzleramts, Peter Altmaier (CDU), sieht vor allem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der Verantwortung für handwerkliche Defizite der Regierung. (Politik, 12.05.2026 - 11:51) weiterlesen...

SPD-Generalsekretär fordert neues Reformpaket SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert einen neuen Anlauf für ein großes Reformpaket.Seine Vorstellung ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens: "Ich würde die Sozialpartner mit an den Tisch holen, Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften", sagte er dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). (Politik, 11.05.2026 - 14:03) weiterlesen...

Mansoori verteidigt Nein zu steuerfreier 1.000-Euro-Prämie Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) hat das Nein des Bundesrates zur geplanten steuerfreien 1.000-Euro-Prämie verteidigt. (Sonstige, 08.05.2026 - 16:38) weiterlesen...

Städte- und Gemeindebund begrüßt Stopp der Entlastungsprämie Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat die Bundesratsentscheidung gegen die sogenannte "Entlastungsprämie" begrüßt. (Politik, 08.05.2026 - 15:50) weiterlesen...

Rhein: Aus der 1.000-Euro-Prämie möglich Für Hessens Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) könnte die von der Bundesregierung beschlossene 1.000-Euro-Entlastungsprämie komplett scheitern."Im Augenblick sieht das danach aus. (Politik, 08.05.2026 - 14:39) weiterlesen...