ArbeitskrĂ€fte fĂŒr Energiewende werden knapp
18.08.2025 - 13:51:55Um Erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik weiter auszubauen, werden im Bundesgebiet bis zum Jahr 2030 rund 160.000 zusĂ€tzliche ArbeitskrĂ€fte gebraucht. Das ergab eine Modellrechnung des Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. FĂŒr die BekĂ€mpfung der Folgen des Klimawandels und AnpassungsmaĂnahmen daran sind demnach zusĂ€tzlich 40.000 ArbeitskrĂ€fte erforderlich.
Die Suche nach qualifizierten ArbeitskrĂ€ften dĂŒrfte schwierig werden. Die höchsten Suchdauern - und damit eine Ă€uĂerst angespannte Rekrutierungssituation - zeigten sich mit 112 Tagen in der Energietechnik und mit 114 Tagen in der Elektrotechnik. Aber auch im Hochbau (100 Tage) und in der Naturstein-, Mineral-, Baustoffherstellung (104 Tage) sei der Arbeitsmarkt bereits heute angespannt.
"Wir mĂŒssen die verfĂŒgbaren ArbeitskrĂ€fte rekrutieren und diese auch so aus- und weiterbilden, dass die ArbeitskrĂ€fte-Potenziale aus schrumpfenden Wirtschaftsbereichen bestmöglich genutzt werden", sagte IAB-Forscher Christian Schneemann. ZusĂ€tzliche mĂŒssten technische Berufe schon bei der Berufswahl gefördert werden, die BerufsabschlĂŒsse von AuslĂ€ndern leichter anerkannt werden sowie Ăltere und Frauen besser in den Arbeitsmarkt integriert werden.
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