Deutschland, Frankreich

Deutschland und Frankreich wollen Start-ups stÀrken

15.07.2025 - 19:03:17

Deutschland und Frankreich wollen Start-ups stĂ€rker unterstĂŒtzen.

"Wir wollen, dass Europa ein Umfeld schafft, in dem innovative Unternehmen zu globalen Champions heranwachsen können", schreiben Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und sein französischer Amtskollege Éric Lombard in einem gemeinsamen Gastbeitrag fĂŒr das "Handelsblatt" und die französische Finanzzeitung "Les Echos".

Die beiden Politiker wollen dazu ein Expertengremium einrichten. Es soll vom ehemaligen Gouverneur der Banque de France, Christian Noyer, und dem ehemaligen deutschen Finanzminister Jörg Kukies geleitet werden. Das Gremium solle konkrete VorschlÀge zur "StÀrkung der Finanzierung von Start-ups und Wachstumsunternehmen in Europa" erarbeiten.

Unternehmen sollen weniger BĂŒrokratielasten tragen

In den vergangenen zwei Jahrzehnten sei die WettbewerbsfĂ€higkeit Europas hinter die der USA und Chinas zurĂŒckgefallen, schreiben Klingbeil und Lombard. "Europa muss international selbstbewusster auftreten und fĂŒr seine Interessen eintreten. Mehr Zölle und Handelshemmnisse schaffen auf allen Seiten nur Verlierer", warnen beide. Sie forderten die EuropĂ€ische Kommission auf, die Meldepflichten fĂŒr große Unternehmen schnell um 25 Prozent zu reduzieren, "fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen sogar noch mehr". Zudem mĂŒsse die Spar- und Investitionsunion vorangebracht werden.

Klingbeil und Lombard treffen sich an diesem Mittwoch im Schloss Genshagen bei Berlin zu einer Klausur. Auch dort ist die StÀrkung der WettbewerbsfÀhigkeit innerhalb der EU ein Schwerpunkt.

@ dpa.de