DFBnet-Zugriffe, Vereine

DFBnet-Zugriffe: Vereine müssen Trainerdaten systematisch prüfen

29.06.2026 - 12:15:36 | boerse-global.de

Der Fußballverband Rheinland fordert eine systematische Überprüfung der Trainer-Berechtigungen auf DFBnet. Neue digitale Angebote begleiten die Aktion.

FVR mahnt: Vereine müssen DFBnet-Zugriffe prüfen
DFBnet-Zugriffe - Ein Laptop-Bildschirm zeigt eine sichere Datenverwaltungsoberfläche mit abstrakten Datenpunkten und Schlosssymbolen. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Fußballverband Rheinland (FVR) forderte die Mitgliedsvereine am Montag auf, die hinterlegten Berechtigungen aktuell zu halten. Nur so bleibe eine ordnungsgemäße Systemnutzung gewährleistet.

Datenpflege in Vereinshand

Die Aufforderung betrifft sämtliche Profile von Trainern und Betreuern. Der Verband betonte, dass die Pflege dieser Daten in die direkte Zuständigkeit der Vereinsverantwortlichen fällt. Ziel ist die administrative Korrektheit – nur berechtigte Personen sollen Zugriff auf sensible Vereins- und Spieldaten haben.

Parallel zur Überprüfung stellte der FVR neue Informationsangebote bereit. Die aktuelle Ausgabe des Verbandsmagazins „Fußball im Rheinland“ (02/2026) steht seit heute digital zur Verfügung. Sie behandelt neben sportlichen Themen auch organisatorische Neuerungen.

Digitalisierung schreitet voran

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Wer als Vereinsadministrator die Zugriffsrechte auf DFBnet nicht regelmäßig prüft, riskiert Haftung bei Datenverstößen. Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie Sie in drei Schritten alle Berechtigungen aktualisieren – inklusive Checkliste und Vorlage. Jetzt Checkliste anfordern

Die Forderung nach sauberer Datenverwaltung passt in einen breiteren Trend. Auch andere Sportorganisationen wie der HSV Bernauer Bären stellen ihre Verwaltungssoftware um – zum 1. Juli 2026. Künftig laufen dort Mitgliedsanträge rein digital und Abrechnungsprozesse automatisiert ab.

Der FVR fokussiert sich derweil auch auf die Nachwuchsförderung. Am 27. Juni fand der erste Sichtungslehrgang für die U14-Junioren-Rheinlandauswahl statt. Zudem gab der Verband eine neue Partnerschaft mit dem Portal Gegner-gesucht.de bekannt, um Vereinen die Organisation von Testspielen zu erleichtern.

Reformstreit auf übergeordneter Ebene

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Während lokal die Berechtigungsverwaltung im Vordergrund steht, diskutieren die Verbände grundlegende Reformen. Am heutigen Montag stand die Abstimmung über das sogenannte Kompass-Modell in den fünf Regionalligen an.

Das Modell sieht eine Reduzierung der Staffeln auf vier sowie eine Verringerung der Teamanzahl pro Staffel von 20 auf 18 vor. Die Pläne werden kontrovers diskutiert. Experten kritisieren die Kurzfristigkeit der Änderungen, mehrere Vereine drohen bereits mit juristischen Schritten. Die Regionalverbandsvorsitzenden stehen unter erheblichem Rechtfertigungsdruck.

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