AnbauflÀche, Sojabohnen

AnbauflÀche von Sojabohnen deutlich gestiegen

19.08.2025 - 08:45:32 | dts-nachrichtenagentur.de

Die AnbauflĂ€che fĂŒr Sojabohnen hat in Deutschland innerhalb der letzten acht Jahre deutlich zugenommen.

Bauer auf Traktor (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Bauer auf Traktor (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Vom Jahr 2016, fĂŒr das erstmals Zahlen fĂŒr Sojabohnen erhoben wurden, bis zum Jahr 2024 ist die AckerflĂ€che um 156,8 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Im vergangenen Jahr haben knapp 4.500 landwirtschaftliche Betriebe auf insgesamt 40.500 Hektar Sojabohnen angebaut. 2016 waren es nur rund 2.400 Betriebe und knapp 15.800 Hektar.

Soja wird nicht nur als Futtermittel in der Nutztierhaltung eingesetzt, sondern in geringerem Umfang auch zur Herstellung von Nahrungsmitteln verwendet. Der Anstieg des Sojaanbaus in Deutschland ist auch damit zu erklĂ€ren, dass die Landwirtschaft zunehmend mit Trockenheit und DĂŒrren zu kĂ€mpfen hat. Eine Lösung dafĂŒr ist der Wechsel zu trockenresistenteren Ackerkulturen, wie etwa Soja. Eine weitere Möglichkeit, diesem Problem in der Landwirtschaft zu begegnen, ist die BewĂ€sserung von landwirtschaftlich genutzten FlĂ€chen. Die potenziell bewĂ€sserbare FreilandflĂ€che nahm von 2009 bis 2022 um knapp ein Viertel (23,9 Prozent) zu. Das ist die FlĂ€che, die mit BewĂ€sserungsanlagen ausgestattet beziehungsweise erreichbar ist. Mit 791.800 Hektar waren 2022 rund 4,8 Prozent der landwirtschaftlich genutzten FreilandflĂ€che in Deutschland bewĂ€sserbar. Dass immer lĂ€ngere Trockenphasen in der Landwirtschaft einen nachhaltigeren Umgang mit der Ressource Wasser erfordern, spiegelt sich auch im zunehmenden Einsatz von bewĂ€sserungseffizienten Techniken wie der TröpfchenbewĂ€sserung wider. Im Unterschied zu Beregnungsanlagen wird das Wasser dabei nicht von oben auf den Pflanzen und dem Boden verteilt, sondern am Boden direkt zu den Pflanzenwurzeln gefĂŒhrt. 2022 setzten rund 5.700 landwirtschaftliche Betriebe TröpfchenbewĂ€sserung ein. Das waren gut drei Viertel (78,1 Prozent) mehr als noch 2009. Dagegen ging die Zahl der Betriebe, die ihre FlĂ€chen mit Beregnungsanlagen bewĂ€sserten, im selben Zeitraum leicht zurĂŒck auf knapp 11.900 (-1,9 Prozent).

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