Syrien, Arbeitsmarkt

KrankenhĂ€user warnen Politik vor forciertem Verlust syrischer Ärzte

31.03.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat vor den Bestrebungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gewarnt, die RĂŒckkehr eines Großteils der in Deutschland lebenden Syrer in den nĂ€chsten Jahren zu forcieren."Syrische Ärzte stellen die grĂ¶ĂŸte Gruppe unter den auslĂ€ndischen Ärzten in Deutschland dar", sagte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG, Henriette Neumeyer, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Ahmed al-Scharaa und Friedrich Merz am 30.03.2026 - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Sie haben damit eine erhebliche Bedeutung fĂŒr die Gesundheitsversorgung", fĂŒgte Neumeyer an.

Ende 2024 hĂ€tten 5.745 syrische Ärzte in deutschen KrankenhĂ€usern gearbeitet. Auch in der Krankenpflege seien syrische FachkrĂ€fte von grĂ¶ĂŸter Bedeutung. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft gehe von mehr als 2.000 syrischen PflegekrĂ€ften in deutschen KrankenhĂ€usern aus. "WĂŒrden diese FachkrĂ€fte wieder das Land verlassen, hĂ€tte das spĂŒrbare Auswirkungen auf die Versorgung", warnte Neumeyer. "Eine RĂŒckkehr zu forcieren, wĂ€re aus Sicht der Gesundheitsversorgung nicht produktiv."

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem syrischen ÜbergangsprĂ€sidenten Ahmed al-Scharaa hatte Merz am Montag in Berlin gesagt, rund 80 Prozent der noch in Deutschland lebenden Syrer sollten in "der lĂ€ngeren Perspektive der nĂ€chsten drei Jahre" das Land verlassen und in ihre Heimat zurĂŒckkehren.

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