Arbeitsmarkt

Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt in den LĂ€ndern

Veröffentlicht am: 17.11.2025 um 14:42 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert in der Tarif- und Besoldungsrunde fĂŒr den öffentlichen Dienst der LĂ€nder eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent im Monat, mindestens jedoch 300 Euro zusĂ€tzlich.

Verdi (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Verdi (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Ziel sei es, die unteren Lohngruppen zu stĂ€rken, teilte die Gewerkschaft am Montag mit. FĂŒr NachwuchskrĂ€fte sollen die VergĂŒtungen um 200 Euro pro Monat steigen, und ihre unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung wird gefordert. Zudem sollen alle ZeitzuschlĂ€ge um 20 Prozentpunkte erhöht werden.

Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags (TV-L) soll zwölf Monate betragen, fordert Verdi. Verdi-Chef Frank Werneke sagte, die BeschĂ€ftigten erwarteten ein "klares Signal der Arbeitgeber", dass ihre Leistungen kĂŒnftig besser honoriert wĂŒrden. Der öffentliche Dienst mĂŒsse attraktiv bleiben, um mit hoch qualifizierten und motivierten Menschen die anstehenden Herausforderungen zu meistern. DafĂŒr brauche es eine "angemessene Entgelterhöhung und gute Arbeitsbedingungen". Werneke betonte, dass höhere Steuereinnahmen die finanziellen SpielrĂ€ume der LĂ€nder erweitert hĂ€tten. Das mĂŒsse sich auch bei den GehĂ€ltern zeigen, da der öffentliche Dienst im Wettbewerb um die besten FachkrĂ€fte stehe. Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher LĂ€nder (TdL) fĂŒr rund 1,2 Millionen TarifbeschĂ€ftigte im öffentlichen Dienst der LĂ€nder (außer Hessen) beginnen am 3. Dezember in Berlin. Verdi fordert zudem die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die rund 1,3 Millionen Beamten sowie auf die VersorgungsempfĂ€nger.

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