Russischer Ălmanager stirbt nach Fenstersturz
04.07.2025 - 11:17:50 | dpa.deIn Moskau ist der Vizechef des russischen Ălkonzerns Transneft, Andrej Badalow, nach dem Sturz aus einem Fenster gestorben. Die Leiche Badalows sei unter dem Fenster eines Hauses in der Villensiedlung Rubljowka gefunden worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Polizeikreise. «Als vorlĂ€ufige Todesursache gilt Suizid.» FensterstĂŒrze sorgen immer wieder fĂŒr Aufsehen in Russland.
Badalow war 62 Jahre alt. Seit 2021 bekleidete er seinen Posten bei der staatlichen Pipelinegesellschaft Transneft und war dort fĂŒr die Digitalisierung verantwortlich. Vorher arbeitete er in der RĂŒstungsbranche und bei einem Institut, das unter anderem die Digitalisierung der Wahlen organisierte.
Ungewöhnliche TodesfĂ€lle sorgen fĂŒr Aufsehen
Es ist nicht der erste mysteriöse Todesfall eines hochrangigen Managers in der russischen Energiebranche seit Beginn des von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Kriegs gegen die Ukraine. So war etwa im Herbst 2022 der Vorstandschef des Moskauer Ălkonzerns Lukoil, Rawil Maganow, ebenfalls beim Sturz aus dem Fenster eines Moskauer Krankenhauses ums Leben gekommen.
Einige Monate zuvor schon waren im Abstand von wenigen Tagen zwei hochrangige Energiemanager tot aufgefunden worden - zusammen mit ihren Familien. In allen FĂ€llen gingen die Ermittler nicht von einem kriminellen Hintergrund aus.Â
FensterstĂŒrze und andere ungewöhnliche TodesfĂ€lle von Staatsangestellten und Topmanagern oder auch Kulturschaffenden in Russland sorgen immer wieder fĂŒr Aufsehen. In den meisten FĂ€llen wurden die MĂ€nner und Frauen mitten aus dem Leben gerissen.
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