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Weinernte fÀllt geringer aus als angenommen

15.10.2025 - 03:35:05

Die Ernte der deutschen Weinbaubetriebe fÀllt geringer aus als zunÀchst angenommen. Ein Grund ist der krÀftige September-Regen.

Extrem frĂŒhe Lese und krĂ€ftige NiederschlĂ€ge im September: Der Ertrag bei der diesjĂ€hrigen Lese liegt nach EinschĂ€tzung des Deutschen Weininstituts (DWI) im rheinhessischen Bodenheim rund zehn Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Das ist weniger als zu Beginn der Weinernte angenommen. 

Das DWI rechnet insgesamt mit weniger als 8 Millionen Hektolitern Weinmost und etwa so viel wie im vergangenen Jahr. 2024 waren es 7,8 Millionen Hektoliter. Der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegt bei 8,7 Millionen Hektolitern. Das Statistische Bundesamt war kĂŒrzlich auf der Basis von SchĂ€tzungen fĂŒr dieses Jahr noch von rund 8,2 Millionen Hektorliter Weinmost ausgegangen. 

Weininstitut sieht vielversprechende QualitÀt 

«Durch die sehr frĂŒhe Lese war die Saftausbeute nicht so hoch und die Beeren blieben insgesamt etwas kleiner», nennt DWI-Sprecher Ernst BĂŒscher einen Grund. «Als dann Mitte September der Regen mit teilweise 100 Litern pro Quadratmeter kam, musste es sehr schnell gehen und bei der Lese viele Trauben aussortiert werden.» Die QualitĂ€t des Jahrgangs sei aber allgemein sehr gut und vielversprechend.

@ dpa.de