Lieferungen von Mpox-Impfdosen aus Europa nach Kongo verzögern sich
29.08.2024 - 11:20:59 | dts-nachrichtenagentur.deZu einzelnen Lieferungen wollte sich Bavarian Nordic nicht Ă€uĂern. Das Problem sei nicht nur die Logistik: "Neben Mpox kĂ€mpft das Land parallel gegen einen Masern- und Ebola-Ausbruch", sagte eine Sprecherin der Impfstoff-Allianz Gavi dem "Handelsblatt". Die Initiative ist schon seit 20 Jahren in der Region aktiv und hilft Organisationen wie Unicef beim Kauf und der Verteilung von Impfstoffen in einkommensschwachen LĂ€ndern. Normalerweise benötige es fĂŒr solche Impfaktionen deswegen ein Jahr Vorlauf. "Es braucht entsprechende Regularien, die richtigen Leute, genug KĂŒhlmöglichkeiten und Transportketten", so die Sprecherin. Viele Details seien noch nicht abschlieĂend geklĂ€rt. Wann die versprochenen Lieferungen eintreffen, sei deswegen noch nicht abzusehen. Die Demokratische Republik Kongo ist das Epizentrum einer neuen Variante des Mpox-Virus (vormals bekannt als Affenpocken), das sich Experten zufolge "explosionsartig" ausbreiten könnte. Bislang hat die Gesundheitsbehörde des Kontinents - das Afrikanische Zentrum fĂŒr Seuchenkontrolle und -prĂ€vention (CDC Africa) - mehr als 21.300 VerdachtsfĂ€lle in 13 afrikanischen LĂ€ndern registriert. Erste FĂ€lle sind mittlerweile auch auĂerhalb Afrikas aufgetreten. Fast 600 Menschen sind bereits an den Folgen gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat aufgrund der aktuellen Lage den globalen Notstand ausgerufen.
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