Erzeugerpreise im MĂ€rz leicht gesunken
17.04.2025 - 08:56:53GegenĂŒber dem Vormonat sanken sie im MĂ€rz um 0,7 Prozent. HauptursĂ€chlich fĂŒr den RĂŒckgang der Erzeugerpreise gegenĂŒber dem Vorjahresmonat waren im MĂ€rz die niedrigeren Energiepreise. Verbrauchs- und GebrauchsgĂŒter, InvestitionsgĂŒter sowie VorleistungsgĂŒter waren dagegen teurer als im Vorjahresmonat. Ohne BerĂŒcksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im MĂ€rz 2025 um 1,4 Prozent, gegenĂŒber Februar 2025 stiegen sie um 0,2 Prozent. Energie war um 3,6 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. GegenĂŒber Februar fielen die Energiepreise um 2,8 Prozent. Den höchsten Einfluss auf die VerĂ€nderungsrate gegenĂŒber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die PreisrĂŒckgĂ€nge bei elektrischem Strom. Ăber alle Abnehmergruppen betrachtet fielen die Strompreise gegenĂŒber MĂ€rz 2024 um 4,3 Prozent (-5,2 Prozent gegenĂŒber Februar 2025). Erdgas in der Verteilung kostete 3,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (-1,5 Prozent gegenĂŒber Februar), FernwĂ€rme kostete 1,9 Prozent weniger als im MĂ€rz 2024 (unverĂ€ndert gegenĂŒber Februar). Die Preise fĂŒr Mineralölerzeugnisse fielen gegenĂŒber MĂ€rz um 5,8 Prozent (-3,4 Prozent gegenĂŒber Februar). Leichtes Heizöl kostete 12,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (-7,5 Prozent gegenĂŒber Februar). Die Preise fĂŒr Kraftstoffe waren 6,1 Prozent gĂŒnstiger (-4,0 Prozent gegenĂŒber Februar). Die Preise fĂŒr InvestitionsgĂŒter waren im MĂ€rz 2025 um 1,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat (+0,1 Prozent gegenĂŒber Februar 2025), so die Statistiker weiter. Maschinen kosteten 2,0 Prozent mehr als im MĂ€rz 2024. Die Preise fĂŒr Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,4 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz 2024. VerbrauchsgĂŒter waren um 2,6 Prozent teurer als im MĂ€rz 2024 (+0,3 Prozent gegenĂŒber Februar). Nahrungsmittel kosteten 2,9 Prozent mehr als im MĂ€rz 2024 (+0,3 Prozent gegenĂŒber Februar 2025). Deutlich teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat war Butter mit +28,4 Prozent, allerdings fielen die Preise gegenĂŒber dem Vormonat um 4,4 Prozent. Ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat waren Kaffee mit +35,2 Prozent (+9,2 Prozent gegenĂŒber Februar), Rindfleisch mit +26,4 Prozent (+4,3 Prozent gegenĂŒber Februar) und pflanzliche Ăle mit +18,7 Prozent (+3,1 Prozent gegenĂŒber Februar). Billiger als im Vorjahresmonat waren im MĂ€rz 2025 dagegen insbesondere Zucker (-37,9 Prozent) und Schweinefleisch (-15,0 Prozent). GebrauchsgĂŒter waren im MĂ€rz um 1,3 Prozent teurer als ein Jahr zuvor (+0,2 Prozent gegenĂŒber Februar). Die Preise fĂŒr VorleistungsgĂŒter waren im MĂ€rz um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 0,3 Prozent höher als im Vormonat. Preissteigerungen gegenĂŒber MĂ€rz 2024 gab es unter anderem bei Papier, Pappe und Waren daraus (+3,6 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahresmonat). Futtermittel fĂŒr Nutztiere waren 6,2 Prozent teurer als ein Jahr zuvor (+0,4 Prozent gegenĂŒber Februar 2025). Holz sowie Holz- und Korkwaren kosteten 4,0 Prozent mehr als im MĂ€rz 2024 (+1,0 Prozent gegenĂŒber Februar). Nadelschnittholz war 11,5 Prozent teurer als im MĂ€rz 2024 (+2,0 Prozent gegenĂŒber Februar). Dagegen war Laubschnittholz 5,6 Prozent gĂŒnstiger als im Vorjahresmonat (+0,1 Prozent gegenĂŒber Februar). Die Preise fĂŒr Metalle stiegen gegenĂŒber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent (unverĂ€ndert gegenĂŒber Februar). Kupfer und Halbzeug daraus kosteten 5,6 Prozent mehr als im MĂ€rz 2024, gegenĂŒber Februar fielen die Preise um 1,6 Prozent. Dagegen waren Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 6,9 Prozent billiger als im MĂ€rz 2024 (+0,5 Prozent gegenĂŒber Februar). Die Preise fĂŒr Betonstahl sanken im Vorjahresvergleich um 3,3 Prozent (+1,3 Prozent gegenĂŒber Februar). Glas und Glaswaren waren 3,9 Prozent gĂŒnstiger als im Vorjahresmonat (+0,2 Prozent gegenĂŒber Februar), veredeltes und bearbeitetes Flachglas war 2,3 Prozent billiger als im MĂ€rz 2024 (+0,6 Prozent gegenĂŒber Februar). Hohlglas war 7,7 Prozent billiger als im MĂ€rz 2024 (-0,1 Prozent gegenĂŒber Februar).


