Erzeugerpreise, Produkte

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im MÀrz leicht höher

14.05.2025 - 08:22:26

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im MÀrz 2025 um 1,5 Prozent höher als im MÀrz 2024 gewesen.

Im Februar 2025 hatte die VerĂ€nderungsrate zum Vorjahresmonat bei +2,7 Prozent gelegen, im Januar 2025 bei +2,2 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im MĂ€rz 2025 gegenĂŒber dem Vormonat Februar 2025 um 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelten sich die Preise fĂŒr Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung wie bereits in den Vormonaten auch im MĂ€rz 2025 gegenlĂ€ufig. So sanken die Preise fĂŒr pflanzliche Erzeugnisse um 5,5 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz 2024, wĂ€hrend die Preise fĂŒr Tiere und tierische Erzeugnisse um 6,3 Prozent stiegen.

Auch im Vergleich zum Vormonat verbilligten sich im MĂ€rz 2025 die Produkte aus pflanzlicher Erzeugung (-2,6 Prozent), wohingegen sich die Produkte aus tierischer Erzeugung verteuerten (+1,3 Prozent). Der PreisrĂŒckgang bei pflanzlichen Produkten um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise fĂŒr Speisekartoffeln zurĂŒckzufĂŒhren. Diese waren im MĂ€rz 2025 um 38,4 Prozent niedriger als im MĂ€rz 2024. Im Februar 2025 hatte die VorjahresverĂ€nderung bei -36,1 Prozent, im Januar 2025 bei -37,0 Prozent gelegen. GegenĂŒber dem Vormonat Februar 2025 waren die Speisekartoffelpreise unverĂ€ndert. Die Erzeugerpreise fĂŒr Obst waren im MĂ€rz 2025 um 20,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Deutliche Preisanstiege gab es unter anderem bei TafelĂ€pfeln mit +22,9 Prozent. Die Preise fĂŒr GemĂŒse verbilligten sich binnen Jahresfrist leicht um 0,1 Prozent, wobei insbesondere Salat (-8,2 Prozent) und KohlgemĂŒse (-3,1 Prozent) PreisrĂŒckgĂ€nge verzeichneten. Preissteigerungen waren hingegen unter anderem bei Gurken und Tomaten zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 15,6 Prozent beziehungsweise 10,4 Prozent verteuerten. Getreide war im MĂ€rz 2025 im Vergleich zum MĂ€rz 2024 um 17,3 Prozent teurer (Februar 2025: +16,3 Prozent zum Vorjahresmonat). Auch beim Wein war im MĂ€rz 2025 eine Preissteigerung zu verzeichnen (+0,8 Prozent). Preise fĂŒr HandelsgewĂ€chse insgesamt lagen im MĂ€rz 2025 um 7,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Das HandelsgewĂ€chs Raps verteuerte sich im MĂ€rz 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,7 Prozent. Die Preise fĂŒr Futterpflanzen waren im MĂ€rz 2025 mit einer VerĂ€nderungsrate von -12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rĂŒcklĂ€ufig (Februar 2025: -10,1 Prozent). Der Preisanstieg fĂŒr Tiere und tierische Erzeugnisse um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gestiegenen Preise fĂŒr Milch zurĂŒckzufĂŒhren. Der Milchpreis lag im MĂ€rz 2025 um 17,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat (Februar 2025: +18,6 Prozent zum Vorjahresmonat). Auch im Vergleich zum Vormonat Februar 2025 stiegen die Preise fĂŒr Milch (+0,4 Prozent). Bei Eiern kam es im MĂ€rz 2025 zu einer Preissteigerung gegenĂŒber dem Vorjahresmonat von +3,8 Prozent (Februar 2025: -0,4 Prozent gegenĂŒber Februar 2024). Die Preise fĂŒr Tiere waren im MĂ€rz 2025 um 1,8 Prozent niedriger als im MĂ€rz 2024 (Februar 2025: -1,3 Prozent zum Vorjahresmonat). Maßgeblich dafĂŒr war der PreisrĂŒckgang bei den Schlachtschweinen um 21,2 Prozent. Bei Rindern stiegen die Preise um 33,4 Prozent. Die Preise fĂŒr GeflĂŒgel waren im MĂ€rz 2025 um 7,6 Prozent höher als im MĂ€rz 2024. Ausschlaggebend hierfĂŒr waren insbesondere die Preissteigerungen bei HĂ€hnchen um 8,8 Prozent. Die Preise fĂŒr sonstiges GeflĂŒgel (Enten und Puten) stiegen binnen Jahresfrist um 5,6 Prozent, so die Behörde.

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