EU, Industrie

EU genehmigt Milliarden fĂŒr Dekarbonisierung der Industrie

07.05.2026 - 12:02:21 | dts-nachrichtenagentur.de

Die EuropĂ€ische Kommission hat die deutsche Beihilferegelung im Umfang von fĂŒnf Milliarden Euro genehmigt, die Industrieunternehmen bei der Dekarbonisierung ihrer Produktionsprozesse unterstĂŒtzen soll.Das teilte die Kommission am Donnerstag mit.

Industrieanlagen (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Industrieanlagen (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die Regelung zielt darauf ab, die Energie- und Klimaziele Deutschlands sowie die EU-Ziele fĂŒr nachhaltigen Wohlstand und WettbewerbsfĂ€higkeit zu fördern. BeihilfefĂ€hig sind Projekte, die fossile Brenn- oder Rohstoffe durch emissionsarme Alternativen ersetzen sollen, wie etwa Elektrifizierung, Wasserstoff oder CO2-Abscheidung und -Speicherung.

Die Vorhaben werden im Rahmen einer wettbewerblichen Ausschreibung auf Basis ihrer Kosteneffizienz ausgewĂ€hlt, wobei die Höhe der beantragten Beihilfe pro Tonne vermiedener CO2-Emissionen entscheidend ist. Die Projekte mĂŒssen eine erhebliche Emissionsreduktion erreichen: mindestens 50 Prozent innerhalb von vier Jahren und 85 Prozent bis zum Ende der Vertragslaufzeit in 15 Jahren. Die Beihilfen werden in Form zweiseitiger CO2-DifferenzvertrĂ€ge mit einer Laufzeit von 15 Jahren gewĂ€hrt, wobei die Höhe der jĂ€hrlichen Zahlungen von Marktentwicklungen abhĂ€ngt.

Die Kommission bewertete die Regelung nach den EU-Beihilfevorschriften und kam zu dem Schluss, dass sie erforderlich und geeignet sei, um die Dekarbonisierung in unter das Emissionshandelssystem fallenden Wirtschaftszweigen zu fördern. Die Regelung habe einen Anreizeffekt, da die BeihilfeempfĂ€nger ohne die öffentliche Förderung solche Investitionen nicht tĂ€tigen wĂŒrden. Zudem seien die Auswirkungen auf den Wettbewerb und den Handel innerhalb der EU begrenzt.

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