Erneut mehr als 28 EU-Milliarden fĂŒr Klimafolgen 2023
05.11.2024 - 16:50:08Das teilten die EU-LĂ€nder nach einem Treffen der Finanzminister der Staatengemeinschaft in BrĂŒssel mit. 2022 hatten die Mitgliedsstaaten demnach bereits eine Ă€hnliche Summe (28,5 Milliarden Euro) investiert.
Mit dem Geld unterstĂŒtzt die EU Entwicklungs- und SchwellenlĂ€nder dabei, ihren AusstoĂ von Treibhausgasen zu reduzieren und sich vor Auswirkungen des Klimawandels zu schĂŒtzen. ZusĂ€tzlich zu den öffentlichen Geldern seien im Jahr 2023 noch 7,2 Milliarden Euro an privaten Finanzmitteln fĂŒr die sogenannte Klimafinanzierung mobilisiert worden, hieĂ es.
Hintergrund ist das im Jahr 2009 festgelegte Ziel, dass die IndustrielĂ€nder jedes Jahr Milliardenhilfen fĂŒr KlimaschutzmaĂnahmen der Ă€rmeren LĂ€nder bereitstellen sollen. Dies wurde 2015 im Pariser Klimaabkommen bestĂ€tigt und bis 2025 verlĂ€ngert. Dem aktuellen Bericht zufolge hat die EU ihre Mittel dafĂŒr seit 2013 fast verdreifacht.
Geld fĂŒr Klimafolgen wird Thema bei COP29
Die Klimafinanzierung fĂŒr besonders von der ErderwĂ€rmung betroffene Staaten ist ein wichtiger Punkt der Klimakonferenz COP29, die am 11. November in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku beginnt. BundesauĂenministerin Annalena Baerbock (GrĂŒne) hatte zuletzt auch an die Golfstaaten und China appelliert, ihrer Verantwortung fĂŒr Ă€rmere LĂ€nder nachzukommen.
In Baku soll nun ein Beschluss zu diesem Thema gefasst werden. Bei der vorbereitenden zehntÀgigen UN-Klimakonferenz im Juni in Bonn war noch keine Einigung erzielt worden.

